Bauhaus-Universität Weimar

Experimental- Untersuchungen zur Lehre vom Rhythmus. 
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Haben diese Ausführungen gezeigt, dafs man das Rhythmus¬ 
erlebnis von der Repräsentation überhaupt trennen mufs, so 
haben wir noch einen Fall zur Verfügung, der zeigt, dafs auch 
^jie verschiedenen Repräsentationen verschieden leicht auftreten. 
Fräulein G. hatte, wie schon eben erwähnt, bei Kont. 12 4 5 6, Te“P° 
H77 o Rhythmuserlebnis, gleichzeitig mit Zählen. Sie gab dabei an 
1 in den Rhythmus hineingekommen war, hatte ich auch wieder akustische 
1 • fn An“ Es ist dies besonders interessant, da V ersuchsperson sons 
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person wieder Töne ohne vorhergehendes Zahlen, dafür war a ei iei e 
Rhythmuseindruck vor diesen da. 
Dies deutet von neuem auf die grofse Bedeutung, die 
motorische Vorstellungen für das Rhythmuserlebnis haben. Bei' 
schwierigem Takte sind sie einmal sofort mit dem Erlebnis da 
und erst später treten akustische Vorstellungen hinzu, das zweite 
Mal ist erst der Rhytmuseindruck vorhanden, und daran schliefsen 
sich dann die Tonreihen. 
Auföer der zeitlichen läfst sich noch eine andere Trennung 
zwischen dem Rhythmuseindruck und den begleitenden Vor- 
stellungsreihen aufzeigen. Es kam nämlich m mehreren Falle 
vor, dafs die Versuchsperson nicht wufste, wie der Rhythmus, 
den sie deutlich erlebte, beschaffen war. 
Herr K Kont. 12 345 7, Tempo 156 o, bemerkte zuerst nur Unregel- 
.. . , T)fmn fin„ ich an zu zählen und zählte immer 5 Lichter mit 
CC'Äi «« - »*»* .ich«,, ob « »Mic. »n. 
waren “ Bestimmter ist eine hierher gehörige Angabe des Herrn D . . 
Rei Kont 12 345 7, Tempo 167 a, sagte er: „Von vornherein war eine 
Kei wont- , . , i 
    

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