Bauhaus-Universität Weimar

mir er ft auf baë, maë gemötjntidj Klangfarbe genannt mirb, 
maë j. $. .CS c 1 nt l) 01 t.i barunter öerftetjt. Db ein unb ber= 
fe!6e STon, 5. 5&. ba§ eingeftridjene c non einem Getlo ober 
non einer SSiolinc, non einem g-agott °')er einer ft'löte, non 
einer SÜtännerftimme ober einer grauenftimmc angegeben mirb, 
ift für bie äft£)etifcf)e SBirfung beëfetben ein fefjr grofer 
tlntericfneb ; auf Getto, fffagott unb non ®afj= ober Xeuor= 
ftimmen gegeben, tnirb eë f)oct) unb tjett, auf Violine, fftöte 
unb non grauenfttmmen gegeben bagegen tief unb bunte! 
Hingen, unb aufjerbem luirb eë immer nodj mieber anberë 
{fingen, je naetfbem eë Getto ober gagott ober iWänucrftimmcn 
f)ernorbringen, unb ebenfo bei ben anberen. Sa bag Getto 
fetbft mirb baëfetbe c je nact) ber angemanbten tBogennifiruitg 
nerfctjieben färben tonnen, unb beim Sänger mirb aitffer ber 
fpegielten Gigenart beê Drganë noef) bie nerfetjiebene §trt beë 
Stnfatjeë, ber Sofatifation rc. eine groffe 3a|t meiterer 9tb= 
ftufungen ber SEonfarbe ergeben. 
9ttte biefe metjr ober minber bebeutfamen tttobififationen 
bejeicfinet man fjerfömmtictjermcife mit bem Stamen Klang» 
färbe, fo nerfetjieben aurfj ihre Urfacljen fetjeinbar finb. Gilten 
geiftnolten unb moljtgelungenen Sterfud), fie alte auf bie äfttje» 
tifetje ÏSirfung ber lEontjötfe 51t bafieren, tjat in neuerer ßeit 
ber befannte berliner flfttjetiter unb ©efangëpâbagog ©uftao 
Gnget gemacht, inbem er bie §etm£)ott;fct)e Grltärurtg ber 
Klangfarbe burdj bie gufammenfet.mng ber Klänge auë Dber» 
tönen nerfctjiebener ©tärfe bafjin auëbeutete, baff baë 93or» 
miegen tjöfjerer Dbertöne bem Klange barunt ©ctjärfe gebe, 
meit eë ein 3urs@ettung=bringeu ber fjotjen Montage neben 
ber tiefen fei, baf; balfcr alte Klänge bumpf unb ftumpf er» 
fcfjetnen, benen tjötfere Dbertöne fefften. Sn ber SDEjat finb 
bnmit niefjt altein bie Ktangunterfdjiebe nerfetjiebener Snftru»
        

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