Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bibliotheca paedagogica. Verzeichnis der bewährtesten und neuesten Lehrmittel für höhere, mittlere und Elementarschulen. 21. Ausgabe
Person:
Verlag K. F. Koehler
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39718/308/
VII. Abt. Element, Rechnen u. Formenlehre. A. Rechnen, a) Rechenmaschinen. 209 
Lfde. Nr. M, 
Meißner» Noten- und Rechenmaschine siehe Abt. XXIV. 
VII. 81 Schumacher, „Rechengarten“. Abb. S 208 
Ausgabe A, Grundapparat, im Zahlenraum von 1—20. Stell- ’und hängbar. 
Mit 20 roten und gelben Scheiben („Aepfeln“) zum Aufstellen („Aufhängen“) 
unter Zweigehen, 10 Markierungshölzchen und 10 Ziffer- und Bilder¬ 
täfelchen .....................Komplett 12.— 
Ausgabe B, Patent-Schieber-Apparat, im Zahlengebiet von 1—100. — An die 
Schultafel oder die Wand aufzuhängen. Mit 10 Markierungshölzchen, 
10 Kinderbilder-Täfelchen und 10 Scheiben („Aepfeln“).......22.50 
Lieht trad Freude in die Rechenstunde unserer Kleinen einziehen zu lassen, dem Kinde das schwierige Rechnen inter¬ 
essant und lebensvoll, klar und leicht faßlich zu gestalten, war der leitende Gedanke bei Schaffung obiger neuen, auf 
ästhetischer und psychohygienischer Grundlage beruhenden Ansehauungs- und Uebungsmittel. Der „Rechengarten“, 
Ausgabe A, im Zabi engebiet von 1—20 verkörpert folgende originelle Idee: An hellgrün beblätterte, auf tiefblauem 
Hintergründe aufgemalte Zweigehen werden freundlich leuchtende, rote und gelbe „Aepfel“ in Form von Scheiben so 
angestellt, daß sie zur Ueberrasehung des Beschauers völlig frei zn hängen scheinen. Dank der sinnreichen Ein¬ 
richtung des Apparates lassen sich die „Aepfel“ spielend leicht anfstellen und ebenso rasch -wieder wegnehmen, 
„pflücken“. Durch die entzückenden, überaus klaren Bilder erhält das Rechnen für die Kleinen einen ungeahnten Reiz ; 
das Interesse und die Schaffenslust werden mächtig gesteigert; auch die schwächsten Kinder geben sich mit Eifer und 
Verständnis dem Rechengeschäfte hin. Da nach dem 5. und 15. Zweigehen je eine größere Lücke gelassen ist, können 
sämtliche Zahlengrößen von l-r-20 sofort abgelesen und in ihrem Verhältnis zn 5 und 10, bezw. zu 15 und 20 erkannt 
werden. Mit Hilfe der beigegebenen weißlackierten Markierungshölzchen und der hübschen Relief-Kinderbilder lassen 
sich Addieren und Vergleichen, Zerlegen und Subtrahieren, Messen-und Teilen höchst instruktiv, lebensvoll und an¬ 
ziehend darstellen. Spielend leicht können die gefürchteten Uebersehreitungsaufgaben veranschaulicht werden. Hangt 
man z. B. am oberen „Ast“ 9 und am unteren 8 „Aepfel“ auf und holt den 8. von unten herauf zn den 9 Aepfeln, so 
erhält man siebzehn. In ähnlicher Weise veranschaulicht man 9 -f» 7, 9 + 6 usw. — Stellt man bei den Subtraktions¬ 
aufgaben ein Markierungshölzchen hinter den Minuenden (z. B. bei 7—3 hinter bezw. neben den 7. Apfel), so bleibt 
nach vollzogener Subtraktion (nach Wegnahme der drei Aepfel) nicht nur der Rest, sondern auch — auf Grund der 
„leer“ gewordenen Zweigehen, — der Minuend und Subtrahend noch sichtbar. 
83 „Tela“ Bruclireohenapparat mit erklärendem Text von Hauptlehrer Eich, Trier. 
a) Grundapparat, kompl. in stabilem Pappkasten, Abb. iS 206 .... 6.— 
b) Satz II. (Enthält die Brüche von 1/12—’/20)...........6.— 
c) Ergänzung. (Für umfangreiche Operationen)..........4.— 
Vorteile des Apparates: 1. Der Apparat wird in mehreren Sätzen geliefert, wodurch die Anschaffung bedeutend erleichtert 
ist. 2. Derselbe ist für Schüler und Lehrer leicht zu handhaben. 3. Die Schüler können nach den vorhandenen Mustern 
sich Brüche aus gewöhnlichem Papier schneiden. 4. Der Apparat kann für alle zur Behandlung kommenden Fälle der 
Bruchrechnung benutzt werden. 5. Das Aufstellen der Brüche und Rahmen läßt sich an jeder Sehultafel ermöglichen, 
durch Benutzung einer schmalen Leiste, die man mit Haken aus Draht oder mit einer Schraube befestigen kann. Das 
Lesebrett läßt sich ebenfalls zu diesem Zwrecke verwenden. 
86 Tiiliclischer Rechenapparat oder Rechenkasten zur Veranschaulichung der Zahlen 
und Zahlenoperationen von 1—1000. Abb. S 206 
Der Apparat besteht aus einem Kasten in der Form des halben Würfels, vom niedrig, nach hinten höher werdend, mit 
Würfeln und Prismen. Vorn stehen 10 Würfel, die 10 Einer, dahinter 10 Zweier usw., bis zur letzten Reihe, in der 
10 Zehner stehen. Tillieh legt besonderen Wert darauf, daß Teilungszeichen an den Säulen nicht vorhanden sind. 
a) Ursprüngliche Form. Ohne Teilungszeichen. 550 Würfel, Größe 21ja cm, 
aus weichem, naturfarbenem Holze ohne Teilungszeichen an den Prismen, 
in rotgebeiztem Kasten.................6.— 
b) Neue, verbesserte Form. An den Stäben sind die Einheiten durch Ein¬ 
schnitte deutlich kenntlich gemacht. Größe und Ausführung wie 
vorstehend......................7.50 
c) wie vorstehend, die Würfel aber aus hartem Holze und der Kasten in 
besserer Ausführung..................13.— 
d) wie vorstehend, Würfelgröße 5 cm aus weichem Holze......30.— 
87 Wander, Neuer Rechenkasten n. Tillieh, m. schwarzen u. weißen Holzwürfeln a. hartem 
Holze v.5 cm Größe, enth. 10 Einer, 5 Zweier, 4 Dreier, 2 Vierer, 2 Fünfer, 1 Sechser, 
1 Siebener, Achter, Neuner u. Zehner in rechteck. Holzkasten, Abb. S 206 8.— 
88 — wie vorstehend, aber aus weichem Holze gearbeitet und nur aus weißen Würfeln 
bestehend.........................7.— 
91 Troelltschs Nürnberger Rechenbrett. Mit doppelfarbigen Einer- (5 cm Durchm.) 
und Zehnerscheiben (16 cm lang, 8 cm breit). Abb. S 206 
Schulausgabe. 
a) für den Zahlenraum 1—20, 1 m lang, 36 cm hoch........12.— 
b) für den Zahlenraum 1—120, 1 m lang, 50 cm hoch ........ 15.— 
Kinderausgabe, e) für den Zahlenraum 1—20 ....... —.75 
d) für den Zahlenraum 1—120................1.50 
In ca. 2000 Schulen Deutschlands, in. Nürnberg allein in über 200 Klassen, in den meisten Hilfsschulen (in Berlin 
mindestens 60), Idioten- und Taubstummenanstalten eingefübrt. Das Nürnberger Rechenbrett ist Original und bildet 
®in eigenes System; es bat schon mehrfache minderwertigè Nachahmungen erfahren, indem ihm wesentliche Eigen¬ 
schaften „unveränderte Ranmbilder, Zweierteilung, doppelfarbige Scheiben, das Nebeneinander der Zehner usw.“ 
entnommen und mit anderen Rechenlehrmitteln in mangelhafter Weise verknüpft wurden- — Alle, die das Rechenbrett 
praktisch erprobt haben, zollen demselben ungeteilten Beifall. 
Alle Mer nicht an t ge führte n einschlägigen Artikel werden anf Wunsch besorgt. 
K.F.K. 14
        

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