Volltext: Die Sinne des Menschen in den wechselseitigen Beziehungen ihres psychischen und organischen Lebens. Ein Beitrag zur physiologischen Ästhetik

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ten garte, benn fcbon atë belt ober bunfel überbauet 
ïanit er auftrefen. 
®te ©rfabrung, bttrd) welche .Kant *) bie oorjugëweife 
©ubjectioitat beâ fJiaumeê begrûnben will, bag eê unmöglich 
i(t, unê nie gehabte garten = ober ©efcbmacfëempfinbungen 
einjubilben, bagegen wir a priori jïetë neue ©egalten unb 
Serbâltniffe beê Sîaumeê p confiruiren oermogen, genügt, 
fo wahr fie an ftcb t'fl, bocb nid)t, feinen ©ab p erweifen. 
©ë gtebt nur jroei Sßege, auf benen wir pr ©inbilbung 
neuer geomctrifcber gormen gelangen, nâmlicb bie anatp= 
tifcbe ober fpntbetifcbe ^Betrachtung unb bie genetifcbe Sers 
folgung. SBeibe SBege aber geben üon ©ejïalten, welche burcb 
finnltd;e Tfnfdjauung oorber gegeben waren, auê: ber er|ie, 
inbem folcbe in ihre Sbeilformen jerlegt ober burd; Sufam* 
ntenfehung ju boberen ©inbeiten oerbunben werben, bie 
neue gorm ift alfo entweber auë einer ©inneëanfcbauung 
abjirabirt, ober fie vereinigt mehrere berfelben alë S5ejîanbs 
tbeile in ftcb; bie genetifd;e SRetbobe bebarf auger ber 
Sîaumforw überhaupt nur einer einjigen bei ©elegenbeit 
einer finnlicben ©inwirfung in un§ erjeugten befonbern 
Staumanfcbauung, j. Sô. ber eineë fünfte«, um aus biefer 
bie gefammte ©eomefrie p entwicfeln. Sbr ÜRebium ijî 
^Bewegung: vermöge biefer lagt fie auê bem fünfte bie 
Sinie, au§ ber ßinie bie glacge, burcb Bewegung bergladje 
ben Äorper entgehen. £>urcb ^Bewegung entwicfeln ficb 
au§ geraben Sinien ©uroen, Greife, Äegelfcbnitte, auS 
©urocn bobere ©uroen, al§ bie Sîablinie, ©pi= unb ^ppos 
cpclotbe, bie ©pirale k. Surcb genetifcbe Verfolgung würbe 
*) Äntif Set reinen SSernuttft, Süja 1781, traiäfcerrtentate eicftfictif, 
i. 3ibfd)n. <6. 29.
	        
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