Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ein Beitrag über die sogenannten Vergleichungen übermerklicher Empfindungsunterschiede [Teil 2]
Person:
Fröbes, Jos.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39696/20/
Ein Beitrag über die sagmannten Vergleichungen ete, 
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2. Teilreihe, 1. Hälfte (2a). A = 140®, C = 250°. Mittels 
der gewohnten Umrechnung erhält man: A = 149,2, C = 254,6, 
Bm = 213,4, 1 = 201,9, © — 194,9, also A& — + 11,5, Ag 
= -f-18,5. Die mittlere ¥ariation ist Mer noch kleiner geworden 
als in der vorigen Teilreihe. Der Unterschied der Raumlage ist 
noch unbedeutender als vorher, wenn auch im selben Sinn©. 
3. Teilreihe (3). A = 250®, C= 360°. Die Umrechnung 
ergibt A = 254,6, C = 360, Bm = 337,95, 21 = 307,3. © = 302,7, 
also Ja = + 30,65, Ag — +35,2. 
Bafg die Bestimmung der subjektiven Mitte bei so grofsen 
Helligkeiten beträchtlich schwerer ißt, zeigt sich schon in der 
durchgängig (gegen früher) gröfseren mittleren Variation; zum 
Teil beruht diese Vergröfserung allerdings wohl auch darauf, 
dafs Mer bisweilen stärker mit Ausgangspunkt und Stufengröfse 
variiert wurde. 
Die Werte der ersten Raumlage zeigen in dieser Teilreih© 
eine ausgeprägte Zweiteilung; nach einem anfänglichen niederen 
Wert, der 3 Sitzungen anhält (der übrigens kein wesentlich 
anderes Verhalten zum arithmetischen und geometrischen Mittel 
zeigen würde), steigt B plötzlich zu einem um 7® höheren Wert 
an, den es für die 4 übrigen Sitzungen beibehält. Dieses Ver¬ 
halten scheint nicht auf äufseren Umständen zu beruhen; denn 
die zweite Raumlage weist vorher und nachher di© gleichen Werte 
auf; es mufs wohl eine Änderung des subjektiven Verhaltens im 
Spiele sein. Würde man bei der ersten Raumlage nur di© letzten, 
höheren Werte berücksichtigen, so würde sich als Mittel derselben 
ergeben 336,6 'und als Gesamtmittel 338,6. Der Mittelwert der 
zweiten Raumlage ist auch hier gröfser als der der ersten. 
2. Teilreihe, 2. Hälfte (2b). A = 140°, C= 250°. Das 
Gesamtmittel Bm ist umgerechnet = 217,4, also um. 4® gröfser 
als bei der früher ausgeführten ersten Hälfte der Teilreihe (2 a). 
Aa ==z "I” 15,5, A g = + 22,5. 
1. Teilreihe, 2. Hälfte (lb). A = 30®, C=140°. Um¬ 
gerechnet ist das Gesamtmittel Bm= 97,0. Also Aa — -4-0,5, 
Aç — —|—16,2. Bm weicht bedeutend (um ca. 20®) von dem, Bm der 
ersten Hälfte dieser Teilreihe ab (ein Punkt, der noch zu be¬ 
sprechen bleibt). Aufserdem zeigt diese Reihe die Eigenschaft, 
dafs die Mittelwerte der einzelnen Tage deutlich und stark an» 
wachsen. Anfangend bei einem Wert, der schon um. 10® und 
mehr höher liegt als die Anfangswerte der ersten Hälfte, steigt
        

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