Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vasomotorische Methodik der psychologischen Ermüdungsmessung
Person:
Zondek, Bernhard
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39664/19/
Methodik der psychologischen Ermüdungsmessung 1679 
Yor Beginn des Versuches füllt man die Flasche mit Wasser 
von 37°. Wenn das Wasser während des Experimentes nm einige 
Grade abkühlt, ist das nicht weiter bedenklich, da die Haut¬ 
temperatur des Armes bei etwa 33° liegt. Weitere Temperatur¬ 
differenzen dürfen aber nicht vor liegen, da die Hautgefäße durch 
thermische Einflüsse in typischer Weise verändert werden. Der 
Arm der Versuchsperson wird vorsichtig in die Gummimanschette 
eingeführt, bis er vorn anstößt; dann wird eine Faust gebildet. 
FT un läßt man das Wasser durch den Schlauch in den Plethysmo¬ 
graphen einströmen; erscheint es im Steigrohr, so schließt man 
zunächst den Zuflußhahn. Jetzt wird der Apparat geschüttelt, 
damit etwa vorhandene Luftblasen aufsteigen können. Im all- 
Fig. 266. Versuchsanordming. 
gemeinen läßt man das Wasser so weit steigen, daß es zwei Drittel 
des Steigrohres füllt, jedoch ist es zweckmäßig, vor Beginn des 
Versuches je eine kleine Probekurve aufzunehmen mit verschieden 
hoher Wasserfüllung, um die Größe der Volumpulse festzustellen. 
Die notwendige Wassermenge hängt zum Teil vom Volumen des 
Armes der Versuchsperson ab, so daß sie jeweils verschieden groß 
sein kann. Vorher war der Ellbogen in der verstellbaren Stütze 8 
festgelegt. Sehr achten ' muß man darauf, daß sich der Arm im 
Plethysmographen nicht verschiebt, insbesondere nicht aus ihm 
herausgleitet, da derartige Bewegungen selbstverständlich zu 
Änderungen der plethysmographischen Kurve führen müssen. Der 
Ellenknorren muß genau in die Kante der Stütze gelegt werden. 
Der Arm muß recht winkelig im Plethysmographen ruhen. Wichtig 
ist, daß die Höhe des Stuhles, auf dem die Versuchsperson sitzt, 
zu der des Versuchstisches paßt, damit der Arm bequem im Apparat 
Abderhalden, Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden. Abt. VI, Teil B/II. 109
        

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