Bauhaus-Universität Weimar

Psychologie der Arbeitshand 
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Hipp-Schulze#chem Ohronoskop (polarisierte Magnete!) her oder 
nimmt die Loebnersche Zeitnhr bzw. den Lewin sehen Chronographen1). 
Verlangt werden einfache nnd Wahlreaktionen. 
Für variierte Handgriffe nnd Anpassungen an das praktische 
Leben wird ein Reaktionsbrett (nach Giese) verwendet, das reale 
Bedienungselemente — Druckknöpfe, Zughebel, Drehschalter, Fu߬ 
tritthebel, Klappen (die herunterfallen), Zugschnüre usw. — 
bietet, ferner optische und akustische Signale aller Art. Hier 
muß die Hand komplex eingreif en: auf verschiedene Signale in 
verschiedenartiger Form. Die Schaltung erfolgt automatisch durch 
Solenoidvorschalteinrichtung (Automaten), das angeschiossene 
Ohronoskop oder eine sonstige Zeitmeßeinrichtung ergibt die 
Fig. 137. Brett nach Healy. 
Variationen wie die Gesamtzeit für eine vorherbestimmte Zahl 
hintereinander erledigter Reaktionen. Bei Fehlreaktionen wird 
die Zeit selbsttätig durchgemessen, da der Apparat nur bei 
richtiger Handlungsweise neue Reize bietend weiterläuft. 
Wenn wir so die psychischen Funktionen der Hand über¬ 
blicken, so pflegt man mithin heute ein Schema der lebens¬ 
wichtigen Arbeitselemente in folgender Form zu bevorzugen. 
Handgeschick und Arbeitselemente enthalten u. a. : 
Tasten, 
Gelenkwahr nehmung, 
Kraft, 
Aktivität, 
Kühe, 
Impulsgebung, 
Zusammenarbeit, 
( Reaktionsweise). 
r) Alle diese Angaben in des Verfassers ,,Methoden der Wirtschaftspsycho¬ 
logie”. Berlin und Wien 1927.
        

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