Bauhaus-Universität Weimar

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Fritz G-iese 
formen der Arbeitshand nennen, da ihr wesentlicher Wert in 
diesem Rahmen beschlossen sein dürfte. Daß damit die Ver¬ 
erbung der Arbeitshand mit her üb erreicht zur Möglichkeit einer 
Vererbung der Ausdruckshand, ist selbstverständlich. 
5. Alter sent wieklung der Arbeitshand. 
Ungeheuer wichtig muß es sein, nun noch die Greisenhand 
als Arbeitsgerät der Betrachtung zu unterziehen. 
Bestehende .Normalform bzw. 
Hemmung der Entwicklung. 
Fortschreitende normale Ent¬ 
wicklung bis zur Bildung „echter“ 
(neocapillarer) Endcapillaren. 
1 
II 
Reihe 
) 
Normale Entwicklungsstufen der 
Gefäße beim Säugling bis zum 
ersten Lebenshalbjahr. 
Fingercapillaren bei Gesunden, Hilfsschülern nnd Geisteskranken. 
Zum Greisenalter gibt es verhältnismäßig wenig Literatur, 
und nur sehr angenähert befaßt sie sich mit Berufsproblemen, 
wenn sie psychologisch geartet ist1). Ganz und gar nicht indessen 
legt sie Wert auf eine Beschreibung der Altershand, des Ver¬ 
sagens der Arbeitshand durch Altersanbrüchigkeit. 
Wir wollen wiederum die methodischen Grundgedanken 
festlegen, die für dieses Thema künftig aufschlußgebend sein 
dürften. Denn naturgemäß kann nicht nur interessieren, wie 
1) Voronow: Etude sur la vieillesse. Paris Hall: Senescence. London 
1922; TJiewlis: Geriatrics. London 1924; Mueller: Über die Altersschätzung. 
Berlin 1922; Child: Senescence. Chicago 1915; Schwalbe: Lehrbuch der Greisen- 
krankheiten. Stuttgart 1909. Lorand: Das Altern. Leipzig 1919; ferner Sterns 
Bibliographie in der „Differentiellen Psychologie”. Leipzig 1923; Giese: Erlebnis¬ 
formen des Alterns (Umfrageergebnis). Kongreß für experimentelle Psychologie. 
Bonn 1927; Ber. Jena 1928 und „Deutsche Psychologie“ 5, Halle 1928.
        

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