Bauhaus-Universität Weimar

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au$ lieber auf ben ©egenfaß ber ©tßle prüdführt: baS ©c^one 
hat berßhiebene ©dachten, Sager ober une man eS nennen 
tritt; gewöhnlich brauet man ben 2tuSbrud fd;ön in engerer 
2Intoenbung bon ber erften ©chiite, man meint gattungs¬ 
mäßig reine formen, ruhige Harmonie ber Sinien, Farben, 
£öne; aber eS entfielt große SSertoirrung, Wenn man bie 
zweite, bas Ê^araïteriftifd^e, bom begriff beS ©dhönen auS= 
ffließt, ©ieht man ein SSilb bon gohann ban Gfyd, bon 
2t. $ürer, fo mag man fagen: bie ©chönheit fehlt ober ringt 
fiie ich auch fage, ber ©egenfaß jwifchen 
Fbee nnb Fnbibibuum, biefe 2tntinomie, fei bon ber Üftatur 
gelöst in ber ©rfcheinitng ber ©chönheit. ©r fügt unrichtig 
hinju, mit biefer Söfnng begnüge fleh bie Äunft, ihre SInfgabe 
fei nur bie 2tblöfnng ber Oberfläche (apparence), bie er 
geiftreid^ eine divine frivolité nennt. 2ßoher ïomrnt eS benn, 
baß wir einige Fnbibibuen in ber SBirïtichïeit fc^on, anbere
        

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