Bauhaus-Universität Weimar

Das ästhetische Urteil. 
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organischer Körper, so besteht seine Schönheit in der 
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mit welcher er das 
eigentüm 
liehe Wesen erfüllt 
nichts anderes als: in der 
des Organismus für die vorauszu 
setzenden Aufgaben seiner 
a 
Die Frage 
? 
ob 
wirklich die Schönheit auf solche Weise bestimmt wer¬ 
den kann, hat uns in diesem Buche nicht zu beschäf¬ 
tigen ; j edenfalls ist die innere Zweckmäs sigkeit ästhe¬ 
tisch wertvoll und daher ein Massstab für ästhetische 
n, und zwar ist sie es sowohl in 
auf den lebenden Organismus als auch in 
auf dessen Darstellung in der Kunst. — Die andere 
Hauptform kommt nur in der Kunst ästhetisch zur 
O-eltung: als die technische Zweckmässigkeit der Ge¬ 
räte und Bauwerke. Wie hier das Beziehungsgefühl 
zum 
des 
wird, haben wir an dem Beispiel 
Infolge 
behaglich aussehenden“ Sessels 
dieser Verschiebung wird die äussere 
psychologisch der immanenten nahegerückt, indem es 
als sei es die innere organische Be- 
uns 
» 
des Stuhles, zum Ausruhen zu dienen, oder 
die 
» 
Lebensaufgabe4 
des Weinglases, ein edles Ge 
tränk für dürstende Lippen bereit zu halten. Und für 
die innere wie für die äussere 
fügt 
die ästhetische Beseelung noch ein weiteres hinzu: der 
Körper des schweren 
verlangt nach dem 
und 
der Festsaal 
Lastwagen, der Stuhl, das Glas sehnen sich danach, 
ihren Lebenszweck zu erfüllen 
harrt auf eine froh 
e. Ein 
Menge. 
in der Kunst anwendbarer
        

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