Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der elektromagnetische Telegraph in den einzelnen Stadien seiner Entwicklung und in seiner gegenwärtigen Ausbildung und Anwendung nebst einer Einleitung über die optische und akustische Telegraphie und einem Anhange über die elektrischen Uhren
Person:
Schellen, H.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39609/251/
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$)er amevifamfdje î) ru tf Telegraph Pon Sftotfe. 
aufwärts gerichteten Drucf einer geber /'entfernt gehalten wirb; bagegen 
(lebt bann eben hifrbureb ber SSorfprung i in inniger S3eruhrung mit bem 
innerhalb be$ (Elfenbein = ßplinberS beftnblichen SRelallflucf c unb ber 
©chraubenht'tlfe a. Diefe ©teüung be$ ©chluffelS wirb bie offene ge= 
nannt. 
Der SWetaÜbugel d ifl mit ber jHemmfchraube g fefl oerbunben. 
Drucft man bei bem ©riffe H ben £ebel nieber, fo wirb bie 23er- 
binbung §n>ifct>en ihm unb ber Drahtflemme a aufgehoben, weil baS Grnbe 
i ftch t)on c trennt, bagegen wirb bie SSerbinbung beé Rebels mit bem 
SWetallhugel d ober ber Drahtflemme g hergejlellt. Diefe 0teüung beé 
©chlôffelS wirb bie gefchloffene genannt. 
£dft ber Drucf auf H nach, fo tritt ber $ebel burdf) bie geber f oon 
felbfl wieber mit a in SSerbinbung unb trennt ftch t>on d unb g; ber 
©cblüffel öffnet ftch alfo oon felbjl. 
Der ßufammenhang zwifchen bem ©chluffel, bem Uebertrager unb 
bem 9£dberwerfe beé SÄorfe’fchen Apparates wirb nun au$ bem goU 
genben oerfldnblicb. 
83. Der 9)lvtfc’fdje ^olcoraph mit Uebertrager fiir zwei 
©tationem Der Sftorfe’fcbe Drucftelegroph in feiner oollenbetflen 
©eftalt, wie er aus ber 2Berfflatte beé Jperrn *£)alSfe in ber neueren 
Seit h^oorgegangen ifl unb nun unter 2fnberm auf ber@trecfe S3 erlin- 
Hamburg, fo wie SSerlin^otn neben bem Seigertelegraphen in S3e= 
trteb ifl, befleht auf jeber ©tation: 
1. au$ einer $aupt* unb einer ßoealbatterie; 
2 aus bem Otaberwerfe unb bem © ch r e i b jli ft e (gig. 124); 
3. auê bem Uebertrager (gig. 129); unb 
4. au$ bem ©cblüffel (gig. 131). 
TTuS ber gig. 132 (a. f. 0.) ijl bie 2fnorbnung btefer 4 wie 
fte auf ben beiben ©tattonen flattftnben mufj, um gegenfeitige WliU 
theilungen machen zu tonnen, leicht oerfldnblicb. 
Der linfe ü£h*il her Zeichnung bezieht ftch b- S3- auf bie ©tation 
S3 e r l i n, ber rechte She^ auf Ä 61 n. 
R bezeichnet baS SRaberwerf nebfl ©chreibflift (gig. 124); bie©tucfe 
m, mDd' w biefer gigur ftnb herbei in ©ebanfen ju entfernen. 
Ü bezeichnet ben Uebertrager, beffen einzelnen Sh.eile mit benfel* 
ben S3ucbflaben bezeichnet ftnb, mit welchen bie entfprechenben Steile bes 
in gig. 129 abgebilbeten UebertragerS benannt würben. 
Sch. bezeichnet ben ©chluffel nach ber in gig. 131 gegebenen 3u* 
fammenfefcung. Der ^)ebet ifl t)m nicht gezeichnet. Das innerhalb beö 
©IfenbeinringeS liegenbe, weif gezeichnete Sïïetalljlucf c fleht in ber
        

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