Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Anleitung für ethnographische Beobachtungen und Sammlungen in Afrika und Ozeanien
Person:
Luschan, Felix v.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39587/45/
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37. Hält man etwas auf reine Zucht? 
38. Wer pflegt die Haustiere, der Mann oder die Frau? 
39. Gibt es Gebräuche, die zu melkende Kuh zu täuschen, etwa wie in 
Nubien und in Westturkestan durch Vorhalten einer getrockneten 
Kalbshaut? 
40. Gibt es Vorrichtungen, um junge Tiere am Saugen zu hindern? 
41. Von allen Haustieren würden Photographien oder farbige Skizzen sehr 
erwünscht sein, ebenso Schädel, wenn auch nur oberflächlich gereinigt 
und dann getrocknet oder eingesalzen. 
42. Kennt man halbgezähmte Tiere, etwa in der Art, dass nur weibliche 
Tiere gehalten und diese zu bestimmten Zeiten in den Busch getrieben 
werden ? 
43. Wird Blut lebender Tiere getrunken? 
44. Allein oder mit Milch vermengt? 
45. Wie wird es gewonnen? 
46. Verschiedene Verfahren des Aderlasses, auch mit kleinem Pfeil und 
Bogen: , 
47. Wird der Aderlass nur von einzelnen besonders Sachkundigen geübt 
oder von jedem Viehbesitzer? 
48. Wie oft und in welchen Zwischenräumen verträgt ein Tier solchen 
Aderlass ? 
49. Wie wird es nach demselben verbunden? 
50. Kennt man Aderlass auch als Heilmittel? 
51. Auch beim Menschen? 
52. Instrumentarium sehr wichtig. 
53. Jungen Ebern pflegt man mehrfach (sowohl in Océanien als in Afrika) 
die Eckzähne des Unterkiefers auszubrechen, um später die dann kreis¬ 
förmig wachsenden Hauer des Oberkiefers als Schmuck verwenden zu 
können. Die Verbreitung dieses Gebrauches ist genau festzustellen. 
Die Einsendung solcher gekrümmten Hauer, besonders aber die Er¬ 
werbung vollständiger Schädel mit derartigen Zähnen 
würde sehr erwünscht sein.
        

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