Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Pianoforte in seinen akustischen Anlagen
Person:
Hansing, Siegfried
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39581/101/
Saitenmensuren. 
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von Halbton zu Halbton genau überblicken, und man kann einen 
Fehler in der geometrischen Folge leicht erkennen und auf der 
Leiste bessern. Große Sorgfalt haben wir auf die Saitenlängen 
der höchsten Diskanttöne zu verwenden; wir müssen es dem 
Bodenmacher einschärfen, die Maße, die ihm für die hohen 
Diskanttöne, von den Stegstiften bis zum Klangstege gegeben 
sind, genau inne zu halten, und dürfen es nicht versäumen, die 
Längen von Zeit zu Zeit zu kontrollieren. Würden wir z. B. 
der Saite für den Ton c5 eine Länge, anstatt wie in der Tabelle 
verzeichnet steht, 5,2 cm eine solche von 5,5 cm geben, so macht 
diese geringe Differenz genau ein Halbtoninterval] aus; z. B., die 
Verhältniszahl eines Halbtonintervalls ist 1,06 und 5,2 cm mit 
dieser Zahl multipliziert, ergibt 5,5 cm. Hierdurch wird die 
Zugkraft an der Saite um 17 Pfund vergrößert, so daß die Saite, 
die von der Drahtnummer 131/a bei kräftigem Hammerschlag 
mit 227 Pfund Zugkraft reißt, nur 70 Pfund Widerstandskraft 
in Peserve behält.
        

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