Bauhaus-Universität Weimar

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Die ersten Werkzeuge. 
Was die Steinzeit angeht, so konnten der Umgestal¬ 
tungen des Hammers im Verhältniss zu der geringen 
Gestaltungsfähigkeit des Materials nur wenige sein. Die 
eine Stumpfseite des steinernen Kopfes, schneidig zugerich¬ 
tet, gab passlich für Eine Hand das zugleich mit dem 
anderen Stumpfende als Hammer brauchbare Beil, und 
Fig. 9. Fig. 10. Fig. 11. 
Keil und Meissei. 
9. Steinkeil. 10. Steinmeissei. 11. Steinmeissei mit HirschliorngrifL 
» 
in Vergrösserung die mit beiden Händen zu führende Axt. 
(Fig. 12. 13. 14. 15.) Erst die Metallbearbeitung gestattete 
eine grössere Mannigfaltigkeit in der Umformung des Ham¬ 
merkopfes. Gespitzt, schmalflach oder breitflach, gestreckt, 
gradaus gezinkt, im Winkel flach oder gezinkt, wurden 
daraus Spitzhammer, Schaufel, Spitz-, Schmal- und Breit¬ 
hacke, Karst u. s. w. und das Beil streckte sich mit Verlän¬ 
gerung seiner Schneide zum Messer, zur Säge und zur 
Feile. War also der Fausthammer das einfache Abbild von 
Arm und Faust, so dienten, wie angegeben, die verschiede-
        

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