Bauhaus-Universität Weimar

Vergrößerung von m die Verschmelzung des Bildes als Ganzes 
betrachtet begünstigt. 
Wenn wir bei einer rotierenden Scheibe gleichzeitig v 
und m vergrößern, indem wir die Scheibe stärker beleuchten, 
so wird das Flimmern mit zunehmender Beleuchtung deut¬ 
licher. *) Der Einfluß von v überwiegt also. hier über den 
Einfluß von m. Daher wird auch, wenn wir beim Kinemato- 
graphen dasselbe Bild sukzessive und periodisch wiederkehren 
lassen, das Flimmern um so deutlicher werden müssen, je 
heller das Bild ist. Die kritische Periodendauer wird also 
mit zunehmender Intensität des Bildes abnehmen. Um mich 
von diesem Sachverhalt zu überzeugen, verfuhr ich folgender¬ 
maßen. 
Ich stellte bei K (vgl. Fig. 23) einen Kinematographen 
auf, dessen Rotationsgeschwindigkeit durch einen Touren¬ 
zähler T bestimmt werden konnte. Der Kinematograph 
H 
Hhl— 
IQUX 
projizierte wieder mittels eines Objektivs 0 das in der Bild¬ 
ebene angebrachte feststehende kleine Diapositiv D auf den 
Projektionsschirm S 81 in der angeführten Größe 25:30 cm. 
Die Beleuchtung des Diapositivs D erfolgte von der Licht¬ 
quelle L aus durch den Kondensor C, die beide in einem 
lichtdichten Kasten H eingeschlossen waren. Durch den 
b Vgl. S. 32 der vorliegenden Schrift. 
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