Bauhaus-Universität Weimar

vollkommen gleich sind. Wir nehmen dabei zunächst an, daß 
sie, wie dies bei den meisten Kinematographenmodellen zu¬ 
trifft, durch lichtleere Zwischenräume unterbrochen werden. 
Wenn dann die Dauer eines Bildes und eines Inter¬ 
valls, die wir (in Anlehnung an unsere früheren Darlegungen) 
wiederum eine Periode nennen und mit t bezeichnen könneü, 
genügend klein wird, so erhalten wir eine konstante Wahr¬ 
nehmung, bei welcher jedes Flimmern ausgeschlossen ist. 
Wir können diese Wahrnehmung in einzelne Teile einteilen, 
die untereinander verschiedene subjektive Helligkeit aufweisen 
können, in sich aber jeweils gleich hell sind. Wenn wir etwa 
sukzessive und periodisch das Wort Optik projizieren, so er¬ 
scheint dasselbe auf dem Schirm, wenn t genügend klein ist, 
konstant wie in folgendem Schema (Fig. 16), bei welchem das 
Wort Optik hell auf dunklem Grunde zu denken ist. 
Optik. 
Fig. 16. 
Die Wahrnehmung dieses Bildes können wir in einzelne, 
in allen Punkten subjektiv gleich helle Teile einteilen. Zu 
diesen Teilen gehört z. B. der Buchstabe 0, welcher dem 
dunklen Grund gegenüber verschieden ist, aber in sich in 
allen Punkten gleiche subjektive Helligkeit aufweist. Für 
jeden dieser Teile, die wir der Wahrnehmung des ganzen 
Bildes gegenüber auch als Partialbilder bezeichnen können, 
muß das Talbot sehe Gesetz gelten, sowie die Sätze über den 
Einfluß von t, v und m. Denn alle diese Sätze gelten für 
Marbe, Kinematographische Projektionen. d 
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