Bauhaus-Universität Weimar

sukzessiv-periodische Reize in einem sonst dunkeln Raum, so 
wird kt auch abhängig von der Zeit, innerhalb welcher man 
sich vor der Beobachtung im Dunkeln aufhielt. Je mehr das 
Auge an die Dunkelheit gewöhnt wird, desto leichter wird das 
Flimmern bemerkt. Speziell bei rotierenden Scheiben 
ist auch der Einfluß der sogenannten Konturenhewegung 
bemerkenswert. Lassen wir Scheibe Fig. 1 und Scheibe Fig. 4 
so schnell rotieren, daß für beide Scheiben t gleich ist, so be¬ 
wegen sich die Konturen der Sektoren in Scheibe Fig. 4 nur 
halb so schnell als in Scheibe Fig. 1. Ganz allgemein drehen 
sich hei verschiedenen Scheiben mit gleichen ^-Werten die 
Konturen um so langsamer, je größer die Periodenzahlen sind, 
welche durch die Scheiben dargestellt werden. Je langsamer 
nun die Konturen sich bewegen, je größer also die Perioden¬ 
zahl einer Scheibe ist, desto kleiner wird kt 
Die Theorie all der zuletzt genannten Einflüsse auf das 
Verschmelzungsphänomen ist im einzelnen noch nicht end¬ 
gültig festgelegt. Das Talbot sehe Gesetz dagegen und der 
Einfluß der Werte t, v und m auf das Verschmelzungs¬ 
phänomen lassen eine theoretische Begründung zu. Dieselbe 
soll im folgenden Paragraphen gegeben werden. 
Mabbe, Kinematographische Projektionen. 
33 
c
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.