Bauhaus-Universität Weimar

îindung ist unabhängig von t und v und wird durch 
m bestimmt. 
Dies ist das sogenannte Talbot sehe Gesetz, welches in 
weniger allgemeiner Form zunächst von Talbot1) aufgestellt 
und dann von Helmholtz2) erweitert wurde. Die Helmholtz- 
sche Formulierung lautet: „Wenn eine Stelle der Netzhaut 
von periodisch veränderlichem und regelmäßig in derselben 
Weise wiederkehrendem Lichte getroffen wird, und die Dauer 
der Periode hinreichend kurz ist, so entsteht ein kontinuier¬ 
licher Eindruck, der dem gleich ist, welcher entstehen würde, 
wenn das während einer jeden Periode eintreffende Licht 
gleichmäßig über die ganze Dauer der Periode verteilt würde.“ 
Die oben gesperrt gedruckte Formulierung ist von mir im 
Hinblick auf die theoretische Begründung des Talbot sehen 
Gesetzes und der in § 7 behandelten Tatsachen gewählt 
worden. 
*) Philos. Magaz. Nov. 1834, S. 327 ff. 
2) Handbuch der Physiologischen Optik, 2. Aufl. S. 483. 1. Aufl. 
S. 339.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.