Bauhaus-Universität Weimar

schnell aufeinander folgen, daß eine Periode nur die Elementar¬ 
reize 1 und 60 enthält, m ist dann gleich 30,5. Ziehen wir 
diese Größe von 1 und 60 ab, so erhalten wir die Werte 
29,5 und 29,5, deren Mittel wieder 29,5 beträgt. Der ge¬ 
suchte Wert von v ist also 29,5. Zu demselben Resultat 
gelangen wir, wenn wir v für die Elementarreize 1, 1, 60, 60 
oder für die Elementarreize 1, 1, 1, 1, 60, 60, 60, 60 bilden. 
Wir sehen also, daß auch v nicht von der absoluten Dauer 
der Reize einer Periode abhängt, sondern daß es von dem 
Verhältnis der Reizdauern zur Anzahl der Elementarreize der 
Periode, d. h. von dem Verhältnis der Reizdauern zur Größe t 
abhängt. 
Wir wollen nun eine allgemeine Formel für die Größe v 
anschreiben. Wenn wir diejenigen Reize einer Periode, die 
gleich m oder kleiner sind als m mit rl, r2 ... rn und wenn wir 
die Reize, die größer sind als m mit ol, o2 . '.. bezeichnen, 
wenn wir ferner die Dauern jener Reize mit S19 S2 . . . dn und 
die Dauern dieser mit A2 ... An bezeichnen, so ist 
<5i (m-rj + ö^m—r2)... + (5n(m-rn) + J1(ç1-m) + J2(ç2-m)... + Jn(çn-m) 
—-----• 
$1 ^2 • • • 4" <^n 4" 4" ^2 • • • 4* -4n 
Da die Summe der Dauern der einzelnen Reize einer 
Periode gleich t ist, so können wir statt des Nenners des 
obigen Bruches einfach t einsetzen. Dann wird 
<5i(m r1) + ^2(m r2)... •{■<5n(ni A\ ni)-f-42(c2 An(ça m) 
_ - t 
Wir bilden nun, um den Gebrauch dieser Formel zu 
erläutern, v für die Reize 3, 4, 6, 8, 9, wobei wir voraus- 
setzen, daß jeder dieser Reize 10 g lang dauere mit Aus¬ 
nahme der Reize 4 und 8, die 20 a lang wirken sollen. 
m ist dann gleich 
10 • 3 + 20 • 4 + 10 • 6 + 20 • 8 + 10 • 9 ß 
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