Bauhaus-Universität Weimar

292 Jacobj: Anschauungsunterricht und Projektion. 36,4. 
ja. alle Vorgänge hinter dem Schirm entzogen sind. Ja, es kann 
sogar der Vortragende, wenn erforderlich, an den Apparat schnell 
einmal herantreten, um das Nötige selbst anzuordnen, ohne hierdurch 
eine längere Unterbrechung des Vortrages zu veranlassen. 
A Projektionsapparat 
ß Transparenter Schirm 
SS Schirmschienen 
S' S' Apparatschienen 
V. V Vorbereitungsräume 
H Hörsaal 
P Podium mit Experimentiertisch 
K Katheter 
Z Zuhörersitze 
fff mit Gardinen oder Kolläden 
verschlossene Fenster 
F dreiteiliges großes Fenster 
F„ Laden für Tageslicht 
R Rolltisch für Vorbereitungen 
D Drehscheibe 
Fig. 1. 
Erst nachdem er das Projektionsbild kontrolliert und gut be¬ 
funden und auch dann erst in dem Augenblick, in welchem die 
von ihm gegebenen Darlegungen durch das Bild veranschaulicht 
und ihr Verständnis dadurch erleichtert werden soll, zieht er mit 
einem Handgriff den Rollvorhang hinter dem Schirm auf, worauf 
nun das Bild auf der Vorderseite desselben auch den Hörern 
sichtbar wird. Hat dieser Schirm die entsprechende Größe, so ist 
es sogar möglich, zwei Bilder gleichzeitig übereinander auf ihm 
zu entwerfen, und von diesen, indem man den rückwärtigen Vorhang 
nur, halb aufzieht, zunächst nur eines und erst später durch volles 
Aufziehen auch das andere sichtbar zu machen, so daß nun auch 
vergleichsweise beide Bilder bei der Betrachtung heranzuziehen sind, 
ohne daß durch das gleichzeitige Erscheinen beider auf einmal die 
Aufmerksamkeit des Hörers durch den Anblick des zweiten Bildes 
□ an
        

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