Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Projections-Einrichtung und besondere Versuchsanordnungen für physikalische, chemische, mikroskopische u. physiologische Demonstrationen am Grazer physiologischen Institute
Person:
Zoth, Oskar
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39424/65/
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Die Methoden der Projection; 
Vorrichtung Fig. 13, die so vor der Dubos cq’schen 
Lampe aufgestellt wird, dass durch den oberen unter 45° 
gegen die Horizontale geneigten Glasspiegel das auf 
dem kreisförmig durchbohrten, mit einer Spiegelglasplatte 
bedeckten Tische des Apparates in horizontaler Lage 
angebrachte Object beleuchtet wird. 
Durch den unterhalb des Tisches angebrachten 
zweiten Glasspiegel erhalten die durchgetretenen Strahlen 
die Richtung nach dem Projectionsfelde, auf welchem 
durch den nahe vor diesem Spiegel aufgestellten Pro- 
jectionskopf das Bild des Objectes entworfen wird. Als 
Kühlvorrichtung genügt zumeist der Absorptionskühler 
am Beleuchtungskopfe, der aber immerhin noch nicht 
unbedeutende Erwärmung mancher, besonders opaker 
Objecte zulässt. Für die Projection von Gelatineplatten 
und anderen empfindlichen Objecten kommt noch ein 
directer Wasserflusskühler in Verwendung, eine flache, 
mit central eingekitteten Glasfenstern versehene und auf 
den Objecttisch passende Metallkammer, auf die das zu 
projicirende Object aufgelegt wird. Zweckmässigerweise 
wird der Beleuchtungskegel erst etwa eine bis zwei 
Minuten nach dem Auflegen zugelassen, damit das 
Object vorher durch die schlecht leitenden Glasplatten 
hindurch genügend abgekühlt ist. 
Der Apparat findet mannigfache Anwendung, so zur 
objectiven Darstellung der Erscheinungen beim Elek- 
trisiren des Blutes nach Prof. Roll et t (in nebenstehen¬ 
der Figur ist eine der dazu verwendeten Vorrichtungen 
auf dem Tische stehend gezeichnet), der Thätigkeit 
des ausgeschnittenen Schildkröten- und Froschherzens,
        

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