Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Projections-Einrichtung und besondere Versuchsanordnungen für physikalische, chemische, mikroskopische u. physiologische Demonstrationen am Grazer physiologischen Institute
Person:
Zoth, Oskar
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39424/64/
besondere Einrichtungen. 
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Rahmens R (Fig. 11) angebrachten 20 Cm. langen horizon¬ 
talen Arme befestigt und beliebig gespannt werden 
kann. Eine Hundertelsecunden-Zeitschrift wird gleich¬ 
zeitig vermittelst des an demselben Schlitten 8 (Fig. 12) 
angebrachten Signal Deprez D angeschrieben, das seiner¬ 
seits von der Batterie Bi durch die Hundertschwingungs¬ 
gabel St angeregt wird. 
Eine Reizmarke kann nicht in der gewöhnlichen 
Weise, bei jener Stellung des Schlittens 8, bei der der 
Oeffnungsfunke am Contacte G überspringt, verzeichnet 
werden, denn zur Dauer der latenten Reizung im Nerv¬ 
muskelpräparate kommt noch die Verzögerung durch 
die Anwendung des Systèmes der Lufttransmission und 
der langen Rohrleitung L\ 
Diese Verzögerung beträgt rund 0*08 Secunden 
und um so viel muss also die Reizmarke ebenfalls ver¬ 
rückt werden; sie kann dann, bei gleichbleibender Span¬ 
nung des elastischen Zuges und Stellung des Contactes 
gleich für alle über einander anzuschreibenden Curven 
über die ganze berusste Platte mittelst eines entsprechend 
weit geöffneten Zirkels, dessen eine Spitze man am ver- 
ticalen Plattenrande hinführt, angeschrieben werden. Der 
Contact G wird durch Verrücken des Quecksilbernäpf¬ 
chens Q in horizontaler Richtung so eingestellt, dass er sich 
gleich zu Beginn der Schlittenbewegung löst. Auf diese Art 
kommt trotz der besprochenen Verzögerung die Zuckungs- 
curve noch ziemlich genau in die Mitte der Russplatte. 
7. Der Horizontal-Projectionstisch. 
Zur Projection von Objecten, die sich nicht gut in 
verticaler Anordnung anbringen lassen, dient die Spiegel-
        

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