Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Projections-Einrichtung und besondere Versuchsanordnungen für physikalische, chemische, mikroskopische u. physiologische Demonstrationen am Grazer physiologischen Institute
Person:
Zoth, Oskar
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39424/63/
54 
Die Methoden der Projection; 
kreis noch der Vorreiberschlüssel Vx eingeschaltet, der 
bei automatischer Auslösung des Contactes G offen zu 
stehen hat, während der Unterbrecher U abgestellt ist; 
wenn der Unterbrecher spielen soll, wird Vt geschlossen 
und die Applicationsdauer des faradischen Stromes durch 
Handhaben des Vorreibers V2 im secundären Strom¬ 
kreise bemessen; einzelne Oeffnungs- und Schliessungs¬ 
schläge zum Zwecke der Registrirung von Zuckungs¬ 
höhen werden durch Senken und Heben des Interruptor- 
hammers mit der Hand hervorgebracht, alles zweck¬ 
mässigerweise unter Zuhilfenahme des Metronomes und 
des Controlespiegels, der schon S. 40 Erwähnung ge¬ 
funden hat. — Die Trommel Tl des Transmissions- 
myographen, auf die die Bewegung des Muskels mittelst 
des Hebels H* zunächst übertragen wird, steht durch 
die Luftleitung Ll (vgl. S. 51) mit der Registrirtrommel T 
am Projectionsrahmen in Verbindung, der Schreibhebel H 
schreibt die übertragenen Bewegungen an der berussten 
Platte P des Apparates an. 
Das Uhrwerk des Transmissions-Sphygmographen U 
(Fig. 11) findet bei Demonstration von Zuckungshöhen 
und von Tetanuscurven Verwendung. Um gedehntere 
Curven von Einzelzuckungen zu erhalten, wird der be¬ 
wegliche Schlitten S des Apparates bei ausgeschaltetem 
Uhrwerke mittelst regulirbaren elastischen Zuges und 
eines auslegbaren Sperrhakens in Gang gebracht, so 
dass sich die Schreibspitze mit einer ungleichförmigen 
Geschwindigkeit von 30—40 Cm. fortbewegt. Die 
elastische Zugvorrichtung besteht aus einer bei G 
(Fig. 11) befestigten 16 Cm. langen Gummischnur von 
21/% Qu.-Mm. Querschnitt, die an einem am Ende A des
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.