Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Projections-Einrichtung und besondere Versuchsanordnungen für physikalische, chemische, mikroskopische u. physiologische Demonstrationen am Grazer physiologischen Institute
Person:
Zoth, Oskar
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39424/55/
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Die Methoden der Projection; 
angestellt, die in der Mitte der ersten Hälfte kreisrunde 
farbige Glasplättchen von 30 Mm. Durchmesser mittelst 
Canadabalsams aufgeklebt tragen. 
Durch Abschiessen des Rahmens können die suc- 
cessiven Contrasterscheinungen auf weissem oder, mit 
Vorlegen einer Cartonblende vor die zweite Hälfte der 
Scheibe, auf dunklem Grunde beobachtet werden. 
Für Versuche über simultanen Contrast lassen 
planparallele Glaströge von 4 Mm. Dicke mit central 
eingekitteten Rauchgläsern von verschiedener Dunkel¬ 
heit (67—97% Lichtabsorption), wie sie für das Institut 
die Herren Steeg & Reuter in vollendeter Aus¬ 
führung geliefert haben, die mannigfaltigste Auswahl 
von Farben und von Sättigungsgraden derselben zu, 
wie sie durch Glastafeln auch nicht annähernd erreicht 
werden können. Fast die ganze grosse Reihe der Theer- 
farben neben anderen Farbstoffen und Farbstoffgemischen 
steht hiezu zur Verfügung. Auch hier kann in ähnlicher 
Weise, wie bei den früheren Versuchen die Tuchscheibe, 
nun eine weisse Cartonscheibe, die mit farbigen Sectoren 
bemalt ist (zum Zwecke von Versuchen über die 
»Urtheilstäuschung« beim simultanen Contraste), mit 
Hebel und Schnurlauf in den centralen Theil des Pro- 
jectionsfeldes eingeführt werden. 
Endlich kommen für gewisse Versuche auch plan¬ 
parallele Glaströge von 10 Mm. innerer Weite in Ver¬ 
wendung, deren Mitte durch aufgekittete kreisrunde 
Plättchen aus Spiegelglas von 24 Mm. Durchmesser in 
bestimmtem Masse (auf 6 bis 2 Mm.) verdünnt ist, so 
dass das Licht hier durch eine dünne Schichte der 
Farbstofflösung, in der Umgebung durch eine dicke
        

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