Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Projections-Einrichtung und besondere Versuchsanordnungen für physikalische, chemische, mikroskopische u. physiologische Demonstrationen am Grazer physiologischen Institute
Person:
Zoth, Oskar
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39424/50/
besondere Einrichtungen. 
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zweckmässig gewählt, als die obige Forderung erfüllt 
erscheint, wenn die betreffenden Details bei gewöhnlicher 
Ansicht des Diapositives (oder des Negatives, oder der 
Einstellplatte in der photographischen Camera) in einer 
der normalen Sehweite für Zeichnungen, Schrift u. s. w. 
entsprechenden Entfernung von etwa 30—35 Cm. vom 
Auge deutlich erscheinen; denn es muss dann offenbar 
dasselbe Detail 31mal vergrössert, sofern die Beleuch¬ 
tungsverhältnisse nicht wesentlich ungünstigere sind, aus 
einer 31mal grösseren Entfernung, das ist also auf etwa 
10 Meter hin deutlich gesehen werden, was ungefähr 
der Entfernung der rückwärtigsten Bänke des Audi¬ 
toriums vom Projectionsfelde entspricht. Es wird also 
gewöhnlich für die Grösse des Diapositivs etwa die 
Grösse gewählt, die man für eine Illustration in Holz¬ 
schnitt oder Lichtdruck wählen würde. 
Diapositive von mikrophotographischen Aufnahmen 
werden in derselben Weise angefertigt. Die Aufnahmen 
werden mit Hilfe des ausgezeichneten und bequemen 
grossen mikrophotographischen Apparates von Zeiss, 
mit apochromatischen Objectiven und Projectionsocu- 
laren bei Vergrösserungen von 10 bis 1400 linear 
gemacht. Der Apparat ist in einem ebenerdigen Raume 
des Institutes aufgestellt und wird mittelst eines Uhr¬ 
werksheliostaten mit Sonnenlicht oder mit Auer’schem 
Gasglühlicht beleuchtet. 
Die Projection von Mikrophotogrammen muss in 
vielen Fällen die Projection vom Präparate weg mittelst 
des Projectionsmikroskopes (s. Abschnitt 12) ersetzen, 
immer dann, wenn es sich um die gleichzeitige Sicht¬ 
barmachung feinerer Details für ein grösseres Audi-
        

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