Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Projections-Einrichtung und besondere Versuchsanordnungen für physikalische, chemische, mikroskopische u. physiologische Demonstrationen am Grazer physiologischen Institute
Person:
Zoth, Oskar
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39424/37/
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Die Anlage. 
30 Elemente in zwei Reihen zu je 15 parallel geschaltet, 
was durch Einstellen des Reihenschalters auf L (Ladung) 
geschieht. Vor Verbindung mit der Maschine (durch 
Einlegen des Automaten) muss jedoch die Spannung 
im Stromkreise dieser über die der Accumulatoren- 
Halbbatterie gestiegen sein, was durch Einschalten des 
Widerstandes W erreicht wird. 
Ausser den angeführten drei lassen sich leicht noch 
eine Reihe anderer Schaltungen mit Hilfe des Schalt¬ 
brettes und Nebenschluss-Widerstandes und einiger Um¬ 
schaltungen insbesondere an der Abzweigungsstation AZ 
(Fig. 4 und Tafel IV) vornehmen, welche als ausser- 
gewöhnliche hier nicht weiter besprochen werden sollen. 
5. Die Projectionslampe. 
Als Regulatorlampe für die zu allen Demonstra¬ 
tionen verwendete Laterne von Duboscq stand in der 
ersten Zeit bis 1877, nachdem vorher schon Kalklicht 
demselben Zwecke gedient hatte, der speciell für jene 
Laterne gebaute Regulator von Foucault (Tafel V, 
Fig. 1) mit Batteriestrom betrieben, hierauf ein vortreff¬ 
lich arbeitender Regulator von Ser rin (Fig. 2) in Ver¬ 
wendung. Seit Aufstellung der Accumulatorenbatterie 
(1892) functionirt eine Differenziallampe von Siemens 
(Fig. 3), die, der verfügbaren Stromstärke und Spannung 
angepasst, sehr ruhig und sicher arbeitet. Sie wird unter 
Vorschaltung eines Widerstandes bis zu 2*5 Ohm mit 
einer Stromstärke von 10—12 Ampère bei 56—59 Volt 
Spannung (vgl. S. 14 und 19) betrieben, was einer mitt¬ 
leren Lichtstärke von rund 1200 Kerzen entspricht.
        

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