Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Projections-Einrichtung und besondere Versuchsanordnungen für physikalische, chemische, mikroskopische u. physiologische Demonstrationen am Grazer physiologischen Institute
Person:
Zoth, Oskar
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39424/27/
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Die Anlage. 
Die Füllung der Elemente besteht aus verdünn¬ 
ter chemisch reiner Schwefelsäure von 19° Beaumé 
(= 1*15 Sp. G. oder 21%), und zwar sind zur Füllung 
etwa 12 Liter Flüssigkeit für die Zelle erforderlich. 
Eine Nachfüllung ist öfter nothwendig, sobald nämlich 
die Säure nicht mehr wenigstens 1 Cm. hoch über den 
oberen Plattenrändern steht. Zum Nachfüllen dient Säure 
von 4—6° Beaumé (4*5—6*7%), wenn am Ende die 
Ueberladung die Säuredichte 20—22° Beaumé betragen 
hat; war die Dichte grösser, so wird nur destillirtes 
Wasser (solches wird auch zur Verdünnung ausschliess¬ 
lich verwendet) nachgefüllt. 
Zum Schutze gegen Schmutz und Staub sowie 
gegen zu rasche Verdunstung sind die Glasgefässe mit 
Glasplatten und Leisten bedeckt. Abfallende Masse von 
den Bleiplatten kann sich in dem unteren Raume R der 
Gefässe ohne Gefahr eines allfälligen Kurzschlusses an¬ 
sammeln, da die Bleiplatten nur bis 8 Cm. über den 
Boden hinabreichen. 
Aehnlich wie die Maschinenanlage ist auch die 
Accumulatoren-Batterie in einem lichten Glasverschlage 
mit nach oben zu öffnenden Schubthiiren (s. Tafel III), 
von beiden Langseiten leicht zugänglich, untergebracht. 
Die 30 Zellen stehen in zwei Reihen über einander 
auf einem Holzgestelle aus starken 8X6 Cm.-Pfosten, die 
mit doppeltem Theeranstriche versehen sind, in der 
unteren Reihe 14, in der oberen 16 Zellen. 
Die Verbindungen mit den Poldrähten sind durch 
Polschuhe P hergestellt, in welche die Kupferdrähte der 
Leitung eingelöthet sind. Die Polschuhe, die angrenzen-
        

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