Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die optische Projektionskunst im Dienste der exakten Wissenschaften. Ein Lehr- und Hilfsbuch zur Unterstützung des naturwissenschaftlichen Unterrichts
Person:
Stein, Sigmund [Siegmund] Theodor
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39423/53/
Doppelapparate. 
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sind und nach und nach zu ihrer vollen Schärfe gelangen, nennt 
man diese Vorführungen „Nebelbilder“. Man kann die zugehörigen 
Apparate neben- oder übereinander stellen. Mit zwei oder drei 
Lampen (Big. 52 und 53), aie so gerichtet sind, dass deren zwei 
oder drei Lichtkegel der Objective sich auf der weissen Wand treffen, 
können verschiedenartige Bilder zu einem einzigen vereint und man¬ 
nigfache Bewegungen erzeugt werden, was einer derartigen Darstellung 
einen besonders lebendigen Beiz verleiht. Dass derartige Dar¬ 
stellungen mit Drummond’sehem Kalklichte oder elektrischem Lichte 
bedeutend an Werth gewinnen, ist selbstverständlich und benutzen 
auch wandernde „Künstler“ zumeist eine dieser Lichtquellen. Das 
Doppel -Skioptikon wird übrigens nicht nur zu oben geschilderten 
Zwecken verwendet, sondern es leistet insbesondere bei dem ana¬ 
tomischen, physiologischen und physikalischen Unterrichte als Nebel¬ 
bildapparat gute Dienste, worauf wir bei Behandlung der einschlägigen 
Disziplinen nochmals zurückkommen werden. 
Fig. 52. Doppel-Projektionsapparat.
        

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