Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Erste Gründe einer Physiologie der eigentlichen thierischen Natur thierischer Körper
Person:
Unzer, Johann August
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39363/43/
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i'Xfj. Zfneüfâ/2 (Éeelenfrâfte. 
vftan&É^ri(e biefes fïyfftgen 5®efens ifl noch ungemtf. 33ie* 
,,U, infonberheit neuere ©dmftfReßer , Rieften fit fut enf* 
„weber.t'oilfommcn barf, ober elafKfd), fur at^erifd), ober 
„enblicl) fur dccfrnfd) ; unb anbre glaubten, tie ©eifîcr 
,/eprt wàjferig, Hefen ftcf> nicht jufammenbrutfen, unb hdt* 
j,ten etwas bem ©pweifje R(ehnlid)es. Allein es ifl nid>t 
wju Idugnen, baf pieleS uns rerhinbert, eine »on biefen 
«SÖiepnungen anjunebmen. 2>ie elecftrifche Materie ifi 
»$war fraftig unb fdt>ig, bie ftarfjlen ^Bewegungen heroor* 
wju6ringen: allein fte lafjt ficf) nicht in bie Serben ein* 
»fdjliejfen, fonbern burd)bringef ben ganzen Körper, unb 
«erfüßt fomo^î bie SDRusfeln unb bas yeft, als bie SReroen 
»»mit i^rer $raft. 3Run aber feben wir in einem lebenben 
w^htei'b/ auf eine angebrachte Steigung, mir bie SRetwen, 
«ober btefentgcn %he*‘e ändern, bie mitSRerren begabt ftnb; 
»folglid) muf bas flüfftge iRBefen, bas burdj bie Sperren 
»fîieft, fo befd)affen fepn, baf es in ben Sichren berfeiben 
»aßein fann eingcfchloffen werben, ©in unferbunbener 
»SRerre bebt and) bie ©mpftnbung unb bie Bewegung auf, 
»ba hingegen ber efecftrifte ©from baburd) nicht aufgehaf* 
»ten wirb.“ H. P. §. 379. „S)as wafferige unb bem ©p* 
»weife ähnliche ^Baffer ifr aßen ©elften bes SOïenfchen ge* 
»mein, unb man fonnte leicht glauben, baf es aud) im 
»SReroenfafte jugegen wäre, aus bem SSepfpiele bes £B3af* 
»fers, bas in ben ^olcn bes ©ehirns ausbünfret, unb aus 
»eben fcenfelben ©efdf en entfpringet, bie ben SReroenfaft ab* 
»fd)eiben. Ziehet gehöret and) baS d^nlicfje SSepfpiel bes 
»gaßerigfen ©afts, ber aus ben jerfdmittenen ©ehirnen 
»ber 3-ifche ober grdfern SReroen ber ^h*ere hecauSP'cf5t* 
»unb bas Rfuffchweßen unterbundener SReroen. Rlßein, ift 
»eine wafferige ©allerf auch fähig, bie erjRaunenben SSMr=» 
»fungcn gereifter SReroen §u bemirfen, bie ftd) in ben S^r* 
»glieberungen (ebenber, aud) fo gar ber fleinjïen ^h*ere h^'u 
»gen, unb bie grafte ber Sîafenben unb mit SOïufferbe* 
»fdjmerben ^Schäfteten $u erklären?. Soient hierzu etwas 
»bas h>;brofatifd)e SÔepfpiet ber dpaarrdfn’djen? bas jwac
        

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