Volltext: Erste Gründe einer Physiologie der eigentlichen thierischen Natur thierischer Körper

2481 £fj. £fj* 0e& 3 ^P*3^@nfUnt)ett begatt. 
tüte felbfi burch ©inmtfchung unfret eigenmächtigen $?or- 
flellungen bic Khfidjtm ber Siafur bep unfern Seteben bin* 
been unb ihre 'Birfungen üerberben, folches «hellet aus 
&er großen Unjtwerldfîigbetf berfelbcn bet) ben Benfebett 
öber^aupf, unb aus ihrer bief großen Buüerldfftgfeit be» 
aflen S^ieeen, bie ihnen ohne dî'ûnjielep, blinb folgen, ins* 
uefonbre abee in i?ranfhetten, wo rote fo oft fur einen Srieb 
ber 9îafur §aften, was nur eine $olge eigenmächtiger Se* 
gtet-ben iß, unb in ben 2fusfd)weifungen ber Bollûfie, îu 
welchen wit uns eigenmächtig reifen, ba foires bieShtere 
nicht thun. * 
§. 268. 
«Benn bie üon ber 9iafur üotbefîtmmfen 93eranfaffun» 
gen ber thiertfdjen Sriebe ihres Bmecfs nicht üerfebien foi* 
fen fo muffen fie biejenige *ujî ober Unfujî üerurfacben, 
welche eine gewiffe üorhergefeffene fûnftige angenehme ober 
unangenehme ©mpfinbung herüorbringen wirb. §. 04» 
262, SMefe finnlidjen Sriebfebern bringen bas Sefirebett 
herüor, welches ber Srieb felbfi ifi, $. 8o. 83. befTen Se* 
frtebtgttng bte yîafur hernach auch burd) üorbereifefe Sen* 
hülfe vermittelt. §. 263. 3n biefer ©ntwtcfelung unter* 
fcl)etben ftch aufs beutlicbfie bie natürlichen 93eranlaffunqett 
ber Sriebe üon ihren ftnnlid)en «Keimungen, biefe, üon ih¬ 
nen felbfi, unb biefe üon ihrer Sefrtebtgung. 0O fînben 
wtr nun aud) ben ganjen Ablauf ber Sriebe wirflid) in ber 
.für, unb eben fo folgen bie ©eelenwirbungen berfelbett 
tn ben mechantfd)en 9)iafd)tnen auf einanber. Um bie 
Jhtere anjuhaften, an ihre Ernährung ju benfen, enfle- 
btgef ftch m gefehten Beiten ber Bagen üon aßen empfan* 
geiim ©peilen, unb üon biefer ©ntfebigung entfieht im 
Stagen eine unangenehme äußere ©mpfmbung, bie'matt 
Uebitgfett, Siuchfernhcit nennt. SDiefe ifi bie ftnnliche 
Jvetjung bes Stiebes bes Jüngers, bie ber ©eefe, burch 
bte Uitlebigurtg bes Wagens, natürlich nothmenbtqerBei- 
fe, ja felbfi wiber ifjr Selieben, bepgebrad;t wirb. <§. 27.
	        
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