Volltext: Erste Gründe einer Physiologie der eigentlichen thierischen Natur thierischer Körper

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ter ftnnKcÇett Srtebe. 
Sttagens, bie QSoöjtehung ber Begattung, bie Ausübung 
ber 9îad)e, mußen es f^un. £>ie 9îofur fcßeint fetbjr bte 
JfMnberniße/ bie fonß ber Statur gemäß/ anbre ßnnlid>e 
SHetjungen, ju ieibenfd)aften fetbfî, mäßigen ober ver§i% 
ten, §, 47. u. f. bepben dußerltd)enfinnlicßen©tnbrûcfen, 
bie bie 'Sriebfebern ber ßnnlid)en Triebe fepn mußen, fo 
gefdjwdd)et ober bermieben 5» haben/ baß ße mit freier 
©eroalt ailes ubetwinben, imb ausbrecßen, unb il^re be* 
fltmmte 3«f bis jur fattfam wieberholfen SSefriebigung 
fortwâhren fônnen. 33ci) anbern SBegierben, felbfî ber? 
leibenfd)aften, fann ein ftc*) °ff &er ßnntid)en 9ïet« 
jung tt>iilfûf)did) entziehen, weit es fid) fennt unb ihre fol¬ 
gen weiß. 35ep ben Trieben iß es fid) betfeiben nid)t be* 
mußt/ba fie nur bunfel erfannt wirb, §.262. mithin 
fann es weber ße nod) ihre folgen fennen, fonbcrn es über* 
laßt fid) i§r blinblings unb wirb naturlid) nothwenbig in 
ben hi|igen “îrieb b*ncin9efubl'd/ ^ne es ßd) nur einfallen 
ju laßen, ihn ju berufen. £>ie £fterben felbft fd)einen ju 
folcßer 3«it if>re Slatur ju beranbern, um ben ^ricb ju be* 
gunßtgen, inbem ße bann »on äußern ^Berührungen ober 
©tnßußen neue äußere ßnntid>e ©inbrucfe unb fKeijungen 
anneßmen, bor welchen ße jubor geßd)crt waren, als if)* 
nen bieß neue ©efrihl für biefe ©inßufle noch fe^lete. §. 47* 
N. 2. Unb enblid) lebtet es auch bie (Erfahrung jnr ©e« 
nuge, wie wenig alle pfr>d)ologtfd)e Jpülfsmittel jur ©nt» 
fraftung ber 93egierben unb S5erabfd)euungen bermdgen, 
wenn ße bie ©ittenlehrer bei) ben 9Kenfd)en anwenben, um 
ben Tlusbrud) ober bie SBefriebigung ihrer ßnnlidren ^rie¬ 
be ju berbuten, ober nur in gewiße ©cenjen einju* 
ßbranfen. 
§. 266. 
Sftadj biefer burd) bie '5Beisbeit bes ©d)dpferS einge-- 
ricbtefen Sßorberettung fowohl ber ganzen Statur, als ins* 
befonbre bet tbierifcßen, jur Jperborbrtngung unb jur ©r= 
reitbung ber Ji?auptabßd)ten ber ßnnlid)en Triebe, thun 
Ù. 3 &i«f*
	        
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