Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
480 Uebungs-Aufgaben mit Auflösungen für die Sammlungen von Apparaten zum experimentellen Studium der Physik von Meiser & Mertig
Person:
Anonymous
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39354/50/
Physikalisch-technische Werkstätten Meiser & Mertig, Dresden. 49 
IV. Theil. 
0 p t i k. 
Besprechung der Apparate und ihre Behandlung. 
1. Die optische Bank. 
Dieselbe besteht aus Zwinge mit senkrechtem Stab, an welchem durch 
eine starke Klemme ein 50 cm "langer Eisenstab fest gehalten wird, der 
durch Charnier in alle Lagen gebracht werden kann. Auf letzterem Stabe 
werden die Linsenhalter u. s. w. angeschraubt. Yergl. die Abbildung. 
2. Die Linsen. 
Die grosse Convexlinse hat etwa 20 cm Brennweite, die beiden kleinen 
3—4 cm und die Concavlinse etwa 5 cm. Man putzt die Linsen mit einem 
feinen Lederlappen oder Seidenpapier. 
3. Die Linsenhalter. 
Man legt die Linse in die passende Kundung des Linsenhalters und 
drückt den zugehörigen Sprengring darauf. 
4. Die Blenden und Flachringe. 
Sie passen in die Rundung der grossen Linsenhalter. Die Flachringe 
sind besonders für die Versuche über Beugung bestimmt; man klebt das 
Stanniol auf dieselben und schneidet dann die Oeffnung ein. 
5. Die Photometerscheibe nach Bunsen. 
Bei Gebrauch wird sie in einem grossen Linsenhalter befestigt. 
6. Die Lichthalter. 
Sie werden in die mit passenden Löchern versehenen Klemmen ge¬ 
steckt. Auf die Spitzen bringt man gleich grosse Stückchen einer Stearinkerze. 
7. Die Spiegel und Glasplatten. 
Die Platten erhalten auf der optischen Bank festen Stand durch Ein¬ 
setzen in die mit Feder versehenen Halter, welche dann in die Klemmen ge¬ 
steckt werden. Wenn die Mattglasplatte fleckig wird, wäscht man sie mit 
Wasser und Seife ab. 
Physikalisch-technische Werkstätten Meiser & Mertig, Dresden. 
4*
        

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