Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
480 Uebungs-Aufgaben mit Auflösungen für die Sammlungen von Apparaten zum experimentellen Studium der Physik von Meiser & Mertig
Person:
Anonymous
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39354/10/
10 Physikalisch-technische Werkstätten Meiser & Mertig, Dresden. 
9. Wir verbinden die Elektroden eines oder zweier nebeneinander geschal¬ 
teter Elemente mit dem Motor. Während der Bewegung desselben ver¬ 
binden wir die beiden Elektroden direkt und beobachten den Bewegungs¬ 
unterschied. 
10. Wir verbinden die Elektroden eines oder zweier nebeneinander geschal¬ 
teter Elemente mit dem Motor und ausserdem direkt. Wir beobachten 
die Umdrehungsgeschwindigkeit desselben, wenn wir die direkte Leitung 
erwärmen. 
11. Wir nehmen zwei Elemente und verbinden das Zinkj mit der Kohle2. 
Die Kohlei verbinden wir mit der einen Motorklemme und das Zink, 
sowie das Zink2 mit der anderen Motorklemme und beobachten den 
Gang des Motors bei Unterbrechung bestimmter Leitungen. 
12. Wir verbinden ein Element mit nur einer Spule und der Unterbrechung 
des Motors, darnach mit beiden Spulen und beobachten die jeweilige Ge¬ 
schwindigkeit der Bewegung des Motors. 
13. Wir setzen mit einem Element den Motor in Bewegung und beobachten 
den Unterschied in der Geschwindigkeit der Umdrehung, wenn wir 
die Verbindungsplatte der Elektromagnete entfernen und wieder an¬ 
schrauben. 
14. Wir verbinden die Elektroden zweier beliebig geschalteter Elemente 
mit nur einer Spule und der Unterbrechung des Motors und beob¬ 
achten den Unterschied in der Umdrehungsgeschwindigkeit, wenn wir 
die Verbindungsplatte der Elektromagnete entfernen und wieder an¬ 
schrauben. 
15. Wir verbinden die Motorklemmen so, dass in beiden Kernen des Elektro¬ 
magneten gleichnamiger Magnetismus erzeugt wird. (Der entgegen¬ 
gesetzte Magnetismus bildet sich natürlich nach der Mitte der eisernen 
Verbindungsplatte zu. Wie vertheilt sich der Magnetismus im Rädchen?) 
Es ist die Motorbewegung mit oder ohne eiserne Verbindungsplatte zu 
beobachten. 
16. Wir verbinden die Elektroden eines unserer Elemente mit den End¬ 
klemmen des Motors und schalten ein Stück einer der beiden Zu¬ 
leitungen zum Motor in den Stromkreis eines anderen Elementes. Es 
ist die Wirkung am Motor bei verschiedener Stromrichtung zu beob¬ 
achten. 
Versuche mit dem Galvanometer. 
17. Wir verbinden eine Kohlen- und eine Zinkplatte durch den beigegebenen 
Leitungsdraht einmal mit dem starken, darnach mit dem dünnen Draht 
des Galvanometers und beobachten die Grösse und Richtung des Aus¬ 
schlags der Galvanometernadel, wenn wir beide Platten in ein Gefäss 
mit Wasser tauchen. 
18. Wir stellen denselben Versuch mit einer Kohlen- und Kupferplatte an 
und vergleichen die beobachtete Ablenkung mit derjenigen der vorigen 
Aufgabe. Welche Platte ist bei diesen Elementen die Lösungselektrode? 
19. Wir stellen denselben Versuch mit einer Zink- und Knpferplatte an 
und vergleichen die beobachtete Grösse und Richtung der Nadelablenkung 
mit derjenigen der vorigen Aufgabe. Welche Platte ist die Lösungs¬ 
elektrode? 
20. Wir verbinden eine Kohlen- und eine Zinkplatte mit dem Galvanometer 
und tauchen beide Platten in eine Flüssigkeit (Wasser oder mit Wasser 
verdünnte Schwefelsäure). Es ist das Galvanometer zu beobachten, wenn 
wir bei ruhigem Stand der abgelenkten Nadel die Platten in der Flüssig¬ 
keit zur Berührung bringen oder durch einen Draht die Platten direkt 
verbinden. (Kurzer Schluss.) 
Physikalisch-technische Werkstätten Meiser & Mertig1, Dresden.
        

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