Bauhaus-Universität Weimar

Berlin, den 10. Juli 1890. 
Der von Ihnen mir für meinen Knaben eingesendete Experimentirkasten ist nach 
meiner Ueberzeugung ein so vorzügliches Unterrichtsmittel, dass ich gern auf Ihren 
Wunsch eingehe, denselben angelegentlichst zu empfehlen. 
Prof. C. Saner, Zahnarzt. 
Borbeck, den 28 September 1895. 
Der Unterzeichnete kann die Firma Me is er & Mertig—Dresden in jeder Hin¬ 
sicht allen Schulanstalten bestens empfehlen, da dieselbe seiner Ansicht nach bis jetzt 
von anderen Firmen ähnlicher Art in Bezug auf Preiswürdigkeit, Handlichkeit und 
beste Funktionirung der gelieferten Instrumente in keiner Weise übertroffen 
werden kann. H. Zillekens, Lehrer a. d. Eektoratschule. 
Borna b. Chemnitz, 13. Oktober 1894. 
Die hiesige Schule hat von den physikalisch-technischen Werkstätten Me is er 
& Mertig in Dresden ein „Physikalisches Kabinet“ bezogen. — Im hiesigen Lehrer¬ 
kollegium herrscht über das vorzügliche Funktioniren der Apparate, deren Dauer¬ 
haftigkeit und dabei elegante und praktische Konstruktion nur eine Stimme. Mit 
denselben zu unterrichten ist Lust und Freude. 
Die Sammlung der Apparate kann daher bestens empfohlen werden. 
F. Pönitz, erster und dirigirender Lehrer. 
Bourg-Bruche b. Saales (Eisass), den 7. Dezember 1894. 
Als ich das „Physikalische Kabinet für den grundlegenden Unterricht in der 
Physik“ zur Ansicht erhielt, fand ich mich höchst überrascht und alle meine Er¬ 
wartungen übertroffen. Die einzelnen Apparate sind sehr solid, sauber und genau 
gearbeitet und ermöglichen eine höchst reichhaltige Zusammenstellung. Ich habe 
dieselben auch auf ihre Brauchbarkeit hin untersucht und beehre mich, Ihnen mitzu- 
tbeilen, dass alle zu meiner vollkommenen Zufriedenheit funktioniren. Auf meinen 
Antrag wurde deshalb das Kabinet für die hiesige Volksschule angeschafft. Da sich 
dasselbe bis auf heutigen Tag beim Unterrichte sehr gut bewährt hat, möchte ich es 
allen Kollegen zur Anschaffung empfehlen, was bei dem sehr niedrigen Preise von 
nur 50 Mk. ja leicht möglich ist. E. Fischer, Lehrer. 
Braunschweig, den 10. Juli 1890. 
Im Besitze Ihrer gefl. gestrigen Zuschrift freut es mich, den Weihnachten vorigen 
Jahres für meinen 13jährigen Sohn von Ihnen bezogenen „Experimentirkasten für Knaben* 
à M. 20 einem Jeden aus voller Ueberzeugung empfehlen zu können, indem die darin 
enthaltenen, verhältnissmässig einfachen Apparate sich durch eine praktische und 
sehr solide Construction auszeichnen und die damit angestellten Versuche ohne Aus¬ 
nahme gelangen. Mit Hochachtung 
Joh. Selwig, in Firma: Selwig & Lange. 
Breslau. 
Meinen verbindlichsten Dank für die prompte Besorgung. Ich bin mit dem 
Experimentirkasten sehr zufrieden. Professor Dr. Täschner. 
Schlesische Schulzeitung - Breslau. 
Meiser & Mertig geben unter dem Namen „Physikalisches Kabinet“ eine gut 
zusammengestellte Sammlung physikalischer Apparate zum Preise von 50 Mk. heraus. 
Dieser Sammlung wird ein praktisches Handbuch zum Experimentiren und Unter¬ 
richten beigegeben. Jeder Lehrer erhält auf Wunsch das Werkeben unentgeltlich. 
Die Anlage des Büchleins verräth, dass Verfasser nicht nur ein geschickter Experi¬ 
mentator, sondern auch ein umsichtiger Lehrer ist, der gar wohl die Mittel kennt, 
seinen Schülern physikalische Wahrheiten zum Verständnis zu bringen. I>er yor- 
getragene Lehrstoff ist auf 40 Lehrstunden berechnet; dem entsprechen 40 geschickt 
aufgestellte Dispositionen. Die Lehrweise ist genetisch. Aus Beobachtungen werden 
knappe, meist leicht zu behaltende allgemeine Sätze abgeleitet. Das erworbene 
Wissen wird durch Heranziehung verwandter Erscheinungen verallgemeinert, und 
durch eingestreute Fragen und Aufgaben wird dem Lehrenden das Mittel in die Hand 
gegeben, die Schüler zu selbsttätigem Experimentiren und Beobachten anzuleiten 
Besonders wertvoll erscheinen die vielen praktischen Winke, die sich auf die Hand¬ 
habung und Pflege der Apparate (siehe beispielsweise den Abschnitt: Elektnsir- 
maschinej beziehen. Endlich ist noch zu erwähnen, dass gute Abbildungen das V er- 
ständniss des Vorgetragenen wesentlich fördern. Das Büchlein ist gut und daher 
empfehlenswert. Es liegt im städtischen Schulmuseum zur Einsicht und Prutung aus. 
M. Hübner.
        

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