Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leitfaden der Experimentalphysik: Eine Anleitung zum Gebrauch der physikalischen Apparate für Volks-, Bürger- und Fortbildungsschulen
Person:
Schröder, Conrad
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39332/37/
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gleichzeitig auf dem Konduktor erzeugte ungleichnamige, da sie 
von der positiven der Scheibe angezogen wird, durch die Spitzen 
auf die Scheibe und von da über das Reibzeug durch die Kette 
zur Erde geht. So behält der Konduktor nur die Elektrizität der 
Scheibe, also positive. 
49 b. Die Influenzmaschine (System Wimshurst). 
Konstruktion. 
Die Wimshurst-Influenzmaschine besteht aus zwei Hartgummi¬ 
scheiben, welche auf einer Achse einander möglichst nahe entgegen¬ 
gesetzt rotieren. Die äußeren Scheiben tragen je einen Kranz von 
Stanniolbelegen. Auf 
jedem Kranze schleifen 
zwei Metallbüschel, 
welche an einem Metall¬ 
arm befestigt sind. Diese 
beiden Metallarme wer¬ 
den von den Lager¬ 
säulen getragen und 
sind gegen die Dreh¬ 
ungsrichtung der zu¬ 
gehörigen Scheibe so 
verdreht, daß sie mit 
einer Senkrechten einen 
Winkel von ca. 30" ein¬ 
schließen. Die beste 
Einstellung findet man 
nur durch Versuche. 
Die Scheiben ro¬ 
tieren in zwei Gabeln, 
sogenannten Saugblechen, welche innen mit Spitzen versehen 
sind. Diese dürfen unter keinen Umständen die Scheiben be¬ 
rühren, da sie dieselben zerkratzen würden. Man kann die 
Saugbleche seitlich verstellen, sodaß sie stets gleich weit ab von 
den Scheiben zu stehen kommen. 
Fig-. 49 b. Influenzmaschine. 
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