Bauhaus-Universität Weimar

IG 
Robert Lach. 
plurium connexione fiant, semper tarnen aut in numéro vocuin 
aut in ratione tonorum neumae alterutrum conferantur atque, 
nunc aequae aequis, nunc duplae vel triplae simplicibus atque 
alias collatione sesquialtera vel sesquitertia. . . . item, ut reci- 
procata neuma eadem via, qua venerat, ac per eadem vestigia 
recurrat. Item, ut qualem ambitum vel lineam una facit sa- 
liendo ab acutis, talem inclinatam altera e regione opponat 
respondendo a gravibus, sicut fit, cum in puteo nos cum 
imagine nostra contraspeculamur.* Dieses hier mit solcher 
Klarheit und Präzision formulierte primärästhetische Prinzip 
der Symmetrie- und Parallelkonstruktion gewinnt nun mit 
fortschreitender Entwicklung immer mehr Boden; seinen 
Höhepunkt erreicht es in der Musik des 18. Jahrhunderts, 
deren Schaffen durch die peinlichste Symmetrie und Eben¬ 
mäßigkeit ihrer Architektonik geradezu eindeutig gekenn¬ 
zeichnet ist. Wenn z. B. die Architektonik von Joh. Seb. Bachs 
Präludium XII aus dem II. Teil des ,Wohl temperierten Kla¬ 
viers* sich graphisch durch das Schema: 
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2 2,22 
2- . 2. ! -2 . 2. ■ i 2 ■ 2 l 2 , 2 
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oder, anders ausgedrückt: 
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