Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über Bewegungsempfindungen: Inaug.-Diss.
Person:
Delabarre, Edmund Burke
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit38706/119/
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Geschwindigkeit substituiert, legt 
länger zurück. 
sie die Strecke kürzer, 
statt 
11) Einfluss der verschied en en Stellung der Hand. 
Da die Handstellung, welche wir als die gewöhnliche für 
unsere Versuche ausgewählt haben, die bequemste ist, so wird 
bei einer anderen Stellung die Schwierigkeit der Schätzung etwas 
grösser. Bei den Versuchen, welche wir machten, um diesen Ein¬ 
fluss zu bestimmen, wurde jedoch die Änderung der Bedingungen 
in Rechnung genommen (vgl. c), S. 83 f.), und die Resultate 
weichen nur wenig von den bei der gewöhnlichen Handstellung 
ab. Der V. F. ist vielleicht ein wenig grösser. 
12) Dass das Atmen einen Einfluss auf die zurückgelegte 
Strecke ausübt, scheint von vorn herein sehr wahrscheinlich (vgl. 
S. 82). Seit den Untersuchungen Miln s t er b er g’s1) wissen 
wir, dass Modifikationen des Atmens eine wichtige Rolle bei fast 
allen motorischen Thätigkeiten spielen. An der Schätzung der 
Dauer sind sie immer beteiligt; und die Länge der Strecken in 
unseren Versuchen wird oft, wie wir gesehen haben , nach der 
Dauer der Bewegung gemessen. Unsere Versuche reichen nicht 
aus, diesen Einfluss fest zu bestimmen. Um dies wirklich zweck¬ 
mässig zu thun, sind Untersuchungen erforderlich, wo die Ver¬ 
suchsperson nicht weiss, um was es sich handelt. Sie machen es 
doch wahrscheinlich, dass, wenn die Respirationsphase in Rück¬ 
sicht genommen wird, die Strecken etwas genauer ausfallen, als 
wenn diese ganz unberücksichtigt bleibt. Der V. F. ist in jedem 
Falle etwas, oft viel, kleiner, als in den entsprechenden Versuchen, 
wo keine Rücksicht auf das Atmen genommen wurde; und bei 
zwei Versuchspersonen werden die Strecken, wie die C. F. zeigen, 
jedesmal genauer geschätzt. 
13) Einfluss der Ermüd u n g. 
Die Ermüdung in diesen Versuchen wurde dadurch herbei¬ 
geführt, dass die Versuchsperson eine Zeit lang mit dem Arm ein 
0 Zeitsinn; Beiträge, Heft 2. 
J
        

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