Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Experimental-Zoologie. 2. Regeneration. Eine Zusammenfassung der durch Versuche ermittelten Gesetzmässigkeiten tierischer Wieder-Erzeugung (Nachwachsen, Umformung, Missbildung)
Person:
Przibram, Hans
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit38675/384/
TAFEL XVI. 
Regeneration in Ontogenese und Phylo¬ 
genese. 
Diagrammatische Darstellung der Abnahme der Regenerationsfähigkeit mit 
zunehmender Entwicklungsstufe des einzelnen Individuums (also in der 
Ontogenese) und der Arten (also in der Phylogenese), begründet in der 
Abnahme der embryonalen Wachstumsfähigkeit mit zunehmender Differen¬ 
zierung. Es lassen sich (nach Przibram) sechs Stufen unterscheiden: 
6. Die höchsten Formen regenerieren bloß Gewebsdefekte und ungegliederte 
einfache Hautbildungen (Schnäbel, Insektenflügel): 
Regeneration der Gewebe. 
5. Bei etwas niedrigeren Typen kann der Schwanz in beträchtlichem Umfange 
wiedererzeugt werden: 
Regeneration des Schwanzes. 
4. Außer Schwanz können auch Gliedmaßen, Sinnesorgane und andere Körper¬ 
abschnitte regeneriert werden, solange das Zentralnervensystem nicht 
mit entfernt wurde: 
Regeneration der Extremitäten: 
3. Vollständige Regeneration selbst beträchtlicher Teile des Zentralnerven¬ 
systems werden regeneriert, jedoch müssen alle Gewebearten vorhanden 
sein, wenn es sich um dreiblätterige Formen handelt: 
Regeneration der Organsysteme. 
2. Bei den zweiblätterigen Formen pflegen ebenfalls beide Keimblätter not¬ 
wendig zu sein: 
Regeneration der Primitivorgane. 
1. Die niedrigsten, einzelligen Tiere regenerieren auf jedem lebensfähigen, 
kernhaltigen Stück: 
Regeneration der Zelle.
        

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