Bauhaus-Universität Weimar

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reifen beiseite gelegt und andere Kompositionen vorgenommen, 
womit in derselben Weise verfahren wurde, wie bei dem ersten 
Stücke, und so weiter, damit der Geist in fortschreitender 
Tätigkeit sich mehr und mehr entwickele und abkläre. Nach 
vier bis sechs Wochen sollten die schon beiseite gelegten Stücke 
wieder vorgenommen, fertig geübt und abgeschliffen werden. 
Daneben suchte Deppe aus verschiedenen Etüden und Stücken 
die schwereren Passagen heraus, und liess diese mit besonderer 
Aufmerksamkeit studieren. Wir geben hierbei einige solcher 
ausgewählten Stellen an: 
Figur I. Schule der Geläufigkeit. Czerny. 
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Figur IT. 
Schule der Geläufigkeit. 
Etude Cramer ) ï ^ I etc. 
No. 9. Heft I ___ , 9 --- .__■ 
Bei dieser ersten Passage wird die Hand stets in der vor¬ 
geschriebenen Lage und in der einfachen, stetigen Bewegung 
über die Tastatur gebracht, sodass die Finger nur die Töne, 
die unter ihr liegen, zu nehmen haben, wobei die Handfläche 
ganz ruhig bleibt. Sobald man die schwarzen Tasten be¬ 
rühren soll, wird die Hand nach oben über dieselben geführt, 
sodass alle Töne auch da ohne Vorgreifen der Hand oder der 
Finger gebildet werden können. Die Töne sollen auch hier 
ist der Hand verbunden werden; während jeder sechs 
T’Stoß muss die Hand sich innerlich belebt zusammen- 
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ziehen und zusammenschieben.
        

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