Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik. Dritte umgearbeitete Ausgabe
Person:
Helmholtz, Hermann von
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit3865/94/
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Erste Abtheilung. Dritter Abschnitt, 
im Takte ihrer langsamsten Schwingungen, für b doppelt, für c 
dreifach, für (l vierfach so schnell. Oder man unterstützt einen der 
Fig. 17. 
Knotenpunkte, der dem Ende der Saite am nächsten ist, lose mit 
den Fingern, und zupft die Saite zwischen diesem Knotenpunkte 
und dem nächsten Ende. Also wenn man y in Fig. 17 c, oder Ô, 
in Fig. 17 d festhält, zupft man bei £; dann treten bei der Schwin¬ 
gung auch die anderen Knotenpunkte hervor. 
An einer tönenden Saite bringt man die Schwingungsformen 
der Fig. 17 am reinsten hervor, wenn man auf ihren Resonanz¬ 
boden eine angeschlagene Stimmgabel aufsetzt, welche den Ton 
giebt, der der entsprechenden Schwingungsform angehört. Will, 
man nur eine bestimmte Anzahl von Knotenpunkten herstellen, 
ohne zu verlangen, dass die einzelnen Punkte der Saite einfache 
Schwingungen ausführen, so genügt es, einen der verlangten Kno¬ 
tenpunkte mit dem Finger leise zu berühren, und die Saite anzu¬ 
schlagen oder mit dem Bogen zu streichen. Durch die Berührung 
der Saite mit dem Finger dämpft man alle diejenigen einfachen 
Schwingungen derselben, welche keinen Knotenpunkt an der be¬ 
rührten Stelle haben, und es bleiben nur diejenigen, übrig, welche 
die Saite dort ruhen lassen. 
Die Zahl der Knotenpunkte kann bei langen dünnen Saiten
        

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