Bauhaus-Universität Weimar

Verlag von Johann Ambrosius Barth in Leipzig, 
Die Aesthetik der Tonkunst. 
Von 
Professor C. Hennig. 
VIII, 230 Seiten. 1896. Preis II. 4.-; gebunden M. 4.80. 
Literal-. Centralölatt: Eine vortreffliche Arbeit, die sich durch grosse Sachlichkeit 
und wissenschaftliche Klarheit auszeichnet. Verfasser lieht es nicht, viele Wßrte zu machen 
und- so ist es ihm gelungen, die reiche Materie in möglichster Vollständigkeit in einem 
Bändchen von 230 Seiten zur Abhandlung zu bringen. . . . Das Blich sollte namentlich von 
Berufsmusikern üeissig gelesen werden, die gebildeten Musikfreunde werden sich die Lectiire 
desselben sicher angelegen sein lassen. 
Baseler Nationalzeitg. : Ein interessantes, lehrreiches Buch ist es, das hier die 
Aesthetik der Musik beleuchtet; es ist das Werk eines gründlich gebildeten Musikschrift¬ 
stellers, das musikalische Fragen in eingehender, geistreicher Weise erörtert. . . . Allen 
denen,, welche sich für die tiefergehenden Probleme, des Musiklebens interessiren, möchten 
wir das Buch sehr warm empfohlen haben. 
UBACH, Prof. Dr. E., Populär-wissenschaftliche Vorlesungen. VIII. 336 Seiten mit 46 Abbil- 
düngen. 2. Aufi. 1897. M. 5.—, geb. M. 5.75 
Aus dem Inhalt: Ueber die Cortischen Fasern des Ohres.. Die Erklärung/der Harmonie. Zur Geschichte 
der Akustik. Wozu hat der Mensch zwei Augen. Die Symmetrie. Bemerkungen zur Lehre vom räumlichen Sehen. 
Kölnische Zeitung: Der Verfasser dieses Buches ist einer der geistvollsten Physiker der Gegenwart, ein 
Forscher, der nicht allein als Experimentator, sondern auch als philosophischer Denker unter den Ersten glänzt. 
Dass er auch Meister in der Kunst des populären Vortrags ist, beweist das vorliegende Werk.- 
Naturwissenschaftliche Wochenschrift: Die geistreichen Vorträge des trefflichen Gelehrten gehören zu 
dem Gediegensten, was die Litteratur in diesem Genre besitzt. Sie stehen auf derselben Stufe, wie etwa Helm¬ 
holtz’ Vorträge. 
pOLDSCHEIDER, Prof. Dr. A., Gesammelte Ahandlungen. M. 20.— 
1. Band: Ueber die Physiologie der Hautsinnesnerven. X, 432 8. mit Abbild, u. 3 Tafeln. 
1898. M. 12.— 
2. Band: Ueber die Physiologie des Muskelsinnes. VI, 323 S. m. Abb. 1898. M. 8.— 
Zeitschr. f. Nervenheilkunde: Die Untersuchungen Goldscheider’s nehmen unter den sinnesphysiologischen 
Arbeiten der letzten Jahre einen allgemein anerkannten hervorragenden Platz ein. Für den Neurologen sind die¬ 
selben von noch besonderem Interesse, weil sie vielfach an pathologische Verhältnisse anknüpfen, und vielfach 
mit Rücksicht auf gewisse pathologische Erscheinungen unternommen sind. 
Deutsche medizin. Wochenschrift: Möge das Buch in keinem physiologischen und experimentell-psycho¬ 
logischen Laboratorium fehlen! 
Afom Musikalisch-Schönen. 
Ein Beitrag zur Revision der Aesthetik der Tonkunst 
Dr. Eduard Hanslick, 
' Professor an der Wiener Universität. 
Neunte durchg'esehene Auflage, 
XII, 222 Seiten. 8°. 1896. Preis geh. M. 3.—. 
Cacilia s In einer Zeit, wo das Gefühl für das wahrhaft „Musikalisch-Schöne“ immer 
mehr schwindet, und man nur mehr, wie der Verfasser sich ausdrückt, an dem gesungenen 
und gegeigten Opiumräusche Gefallen findet, können wir die Lektüre des vorliegenden 
Sckriftchens nur angelegentlich allen Freunden und Kennern der Tonkunst empfehlen.. In 
sieben Kapiteln wendet sich der Verfasser zuerst gegen die allgemein verbreitete Ansicht, 
die Musik habe „Gefühle darzustellen“, und zeigt sodann, wie die Schönheit eines Ton- 
'stückes specifisch musikalisch ist, d. h. den Tonverbindungen ohne Bezug auf einen 
fremden, aiissermusikalischen Gedankenkreis, innewohnt. Das schön und geistreich ge¬ 
schriebene Buch wird jedem Leser hohe Befriedigung gewähren. 
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w Lippert & Co. (G. Pätz’sehe Buchdr,)/Naumburg a. S. *v foy|
        

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