Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Musik und die musikalischen Instrumente in ihrer Beziehung zu den Gesetzen der Akustik
Person:
Zamminer, Friedrich
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit38533/131/
116 
nod) toeniger irn f^d^otogifd^en ©runb 
jenes merftoürbigen ©efe^es, toonach bie ©onfonang oon ber toingungSgahlen abhängig ift, bem 
SSerftanbnig beS SeferS näher gu führen. ©S fann bieg faum 
beffer gefd;ehen, als mit ben folgenben Sorten eines unferer grog* 
ten Oenfer : Oer ©enug ber SDîuftï ift eigentlich nur eine unbe^ 
tougt oerlanfenbe arithmetifche O^ätigteit beS ©eifteS ; benn es 
irren Oiejenigen fdjr, toelche glauben, llleS toaS in ber @ee(e 
oorgel^e, müffe not^toenbig auch gum 23etottgtfein fommen. Obgleich 
alfo bie @eele nur nnbetongt bie 3ahleu erfagt, empfinbet fie ben= 
noch bie ans biefer ^Befestigung heroorgehenbe Sirfung, ange-- 
ne^m bei ben ©onfonangen, unangenehm bei ben Oiffonangen.^ 
Oa bie ©chtoingungögahl bureaus bie einzige SBebingmtg ber Oon-- 
höhe ift, fo leuchtet ein, bag bas luff aff en beS ÇohenoerhâltniffeS 
gtoeier gleichseitig erllingenben £öne unmöglich auf einer anberen 
Ohätigteit beruhen fann, als auf einem, toenn auch unbetougten 
©rfaffen beS SSerhältniffeS ber ©chtoingungSgahlen. Oie Nichtig- 
feit, toomit biefer let bei einfachen $erhältniffen berläuft, bebingt,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.