Bauhaus-Universität Weimar

§ 2. Tie Terg al§ 4:5 (Tibtymog). 
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au§ ber potengierung beê Buintberf)ättniffe§ 2:3 fid^ ergebenbeit 
Beftimmungen gängtid) neue, metd)e nnferDïjr ïjeute afê burdj^ 
auê teid)tberftânblid)e aner!ennt, nantit^ fotdje, bie ftd6) auê 
benr neben ba§ Duintinterbatt nnb Dftabinterbatt atê neue§ 
tëhmnbinterbatt tretenben Terginterbalt (aï§ 4:5), feine $om= 
bination mit bem Duintinterbalt, nnb feine Potenzierung 
ergeben; benn mätjrenb bie ppttfagoräifdje Tonbeftimmung 
bie Terg at§ bierte Tlitinte, um gmei Sftaben t)erabgerüdt, 
ergiebt finbet Tibpntoê bie Terg, inbem er bie 
(Saite in fünf gleiche Teile teilt (c alê Ton ber gangen 
Saite angenommen): 
e 
v, 
// 
e 
Tie Terg at» 4:5 berglidjen mit ber pptljagoräifdjen 
aïê 64:81 erfd)eint er^ebXidb) Heiner, nftmlid) um baê $nter= 
bal 
4 . 64 _ 4.81 _ 324 _ 162 
5 * 81 5.64 “820“ 160 
gö, baê mit IRedt)t fo* 
genannte bibtjmifdje $omnta (and) fpntonifdjeê ®omma 
genannt). 
28ie ba§ pptljagoräifdje ®ontnta in ben Beregnungen 
ber gleidjfdjmebenben Temperatur, fo fpielt ba% bibpntifdje 
Nomina eine Hauptrolle in ber neueften SDiufiïmiffenfdjaft, 
befonberê in alten ber Turd)füt)rung reiner Stimmung (im 
®egenfa|e gn alten Temperaturen) getoibmeten Arbeiten 
(Hauptmann, Qdmfyoty, b. Dttingen, (Sngel, Tanafa u. f. m.). 
(Geraume Qeit nad) Tibpmoê nnb ptolemaoê, aber bod) 
nod) lange bor garlino, finben mir eine ttare Borftellung 
bon ber ®onfonangbebeutung ber Terg als? 4:5 bei 
ben arabifd)=perfifd)en Ü0£nfi!tï)eoretifern in ber fo* 
genannten effet*Theorie, bie moïjl in§ 9. Satppunbert 
n. (£l)r., menu nidp nod) biet meiter gurüdreidp. SSatjrenb 
bie pptl)agoräifd)e Snterbadberedpmng bon ber Teilung ber 
Saite in §atbe, Tritte!, Biertel (unb bei Tibpntoê 2C. nod) 
günftel, Sedjftel u. f. f.) auêgeft, ber fogenannten „tjarmo^ 
nifdjen Saitenteilung", get)t bie üD£effet=Ttjeorie umgetef)rt 
bon einem Heinften Saitenftüd auê, beffen Sänge mit it)ren
        

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