Bauhaus-Universität Weimar

Die Tonschrift. 
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Da jedoch die brauchbaren Töne auf dem Claviere — dem, 
ausser der OrgelJ) am tiefsten reichenden Instrumente — erst gegen 
Ende der sechsten Octave beginnen, so nehmen die Meerens’schen 
Octavenbezeichnungen bei der sechsten (unsere Subcontra-Octave C%) 
als der tiefsten ihren Anfang und reichen bis zur dreizehnten 
(unserem c4). 
Seine für Violin- und Bassnoten gleiche Schreibart umfasst 
drei Octaven, die sich in gleicher Weise i3/3mal wiederholen, und 
nur durch die Vorgesetzten Octavenzahlen bezüglich ihrer Tonhöhe 
sich unterscheiden. 
So wird z. B. die achte, mit unserer grossen Octave identische 
Octave (O0 Sq), wie bei a, die neunte unserer kleinen entsprechende 
Octave (c° A°), wie bei b, die zehnte (c1 hx\ wie bei c, die elfte wie 
bei d, die zwölfte, wie bei e notirt. 
Accorde würden in dieser Notirung, verglichen mit der ge¬ 
bräuchlichen, sich darstellen wie folgt: 
Meere ns: Gebräuchliche: 
*) Mit ihrem 32 füssigen Register beherrscht die Orgel den ganzen 
Umfang der sechsten Meerens’schen Octave.
        

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