Bauhaus-Universität Weimar

Bildung der Tonleitern. 
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Dass von diesen Scalen selbst die zwei letzten, wiewohl sie 
tonische Dreiklänge (den einen unserem Moll, den anderen unserem 
Dur gleich) enthalten, zu harmonischer Verwendung wenig geeignet 
erscheinen, erkennt man leicht. Um nun diese, auf die Quinten- 
fortschreitung gebauten Tonsysteme mit späteren, auf andere Weise 
entwickelten vergleichen zu können, wird es nothwendig sein, das 
vollständigste derselben, die pythagoräische Scala, genauer kennen 
zu lernen. 
Hievon das nächstemal. 
53. Vortrag. 
(Bildung der Tonleitern.) 
Wir haben letzthin erkannt, dass aus der überaus grossen Zahl 
von innerhalb der Hörgrenzen denkbaren Klängen eine bestimmte 
Auslese stattfinden muss, und nachweislich auch zu allen Zeiten 
stattgefunden hat, um ein zur musikalischen Verwendung geeignetes 
Tonmaterial zu liefern. Diese ausgewählten Töne mussten zu diesem 
Zwecke eine nach gewissen Abständen geordnete Reihe bilden. — 
Man nennt eine solche Reihe bekanntlich eine Tonleiter oder Scala. 
I. (Original in F.) 
II. (Original in A.) 
u. s. w. 
III. (Original in A.)
        

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