Bauhaus-Universität Weimar

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Blasinstrumente. 
uns des in Figur 202 
Wir wollen jetzt einige solche Versuche anstellen, wobei wir 
dargestellten, aus zwei communicirenden Glas¬ 
röhren bestehenden Manometers bedienen, 
von welchen Röhren die längere 120 und 
die kürzere, an ihrem Ende im Winkel 
gebogene, 60 Centimeter misst, und welch’ 
letztere man ihrer Länge nach mit einem 
Millimetermassstabe versieht. Das um¬ 
gebogene Ende verbindet man mit einem 
leichten Kautschukschlauch. Als Mund¬ 
stück für den Bläser dient ein am 
Ende etwas aufgebauchtes Glasröhrchen, 
das in das Ende des Schlauches einge¬ 
führt wird. 
Die Versuche liefern bei mittlerer 
Tonstärke folgende manometrische Er¬ 
gebnisse: 
Manometerstand in 
Millimetern bei 
tiefen 
hohen 
Tönen 
Flöte....... 
50 
250 
Oboe....... 
240 
450 
Clarinett . . . . 
400 
208 
Fagott...... 
32° 
640 
Horn....... 
130 
710 
Trompete..... 
320 
840 
Posaune...... 
, 80—100 950—1050 
Es versteht sich von selbst, 
diese Zahlen nur approximative 
dass 
sein 
g. 202. 
können, da schon der Begriff: »mittlere 
Stärke« ein dehnbarer ist, und ausserdem 
noch weitere Factoren in Betracht kom¬ 
men, wie: Stärke der Blätter und Röhr¬ 
chen, dann Mensurunterschiede.
        

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