Bauhaus-Universität Weimar

Staubfiguren. 
I5I 
Es wird sonach der Schall im Messing 3676*5, im Eichenholze 
4671*7, im Glase 5130, im Eisen 5205*2 und im Tannenholze 
5795*9 Meter durchlaufen, während er in der Luft 342 Meter weit 
fortschreitet. ^ 
Da nun aus der Wellenlänge in der Luft die Schwingungszahl, 
und dadurch die Höhe eines jeden Tones sich ermitteln lässt, so 
erkennt man leicht die Vorzüglichkeit dieser, durch Mannigfaltigkeit, 
Einfachheit und Genauigkeit ihrer Resultate sich auszeichnenden Methode. 
Nach Angabe von 
Je 
0 1 
1 
Müller 
(nach Chladny) 
Kundt 
Wertheim 
Tyndal 
Stefan 
Münch 
Hessler 
11 
! 0 1 
O 
03 
’0 
 
. 
8-46 
87 
8*0 
. 
21'0 
Silber 
3> . 
9-0 
. 
8-o8 
7.8 
8-o 
9*0 
10*5 
Thon, gebrannt 
» 
. 
. 
. 
10*0 
2-6 
Messing 
10-66 
10-87 
. 
. 
. 
. 
8*5 
Kupfer 
» • 
I2"0 
11-96 
11-17 
io-68 
11*0 
12*0 
9-0 
Glas 
» 
16 66 
*5*24 
. 
17-0 
2*5 
Eisen 
» . 
i6-66 
I5*1 
15*4 
15.0 
10*5 
7-6 
Stahl 
» • 
16*66 
15*34 
15*1 
15*34 
. 
. 
7*9 
1 Eichenholz 
» 
io-66 
. 
12-62 
. 
065 
Tannenholz 
1 
» 
1 
i8-o 
1 
10-9 
1 
io'g 
1 
• 
17-0 
1 
0-48 
(Die Schnelligkeit, mit welcher ein Stoss sich in den Nerven, von 
der Erregungsstelle bis zum Gehirn, fortpflanzt, beträgt nach Stetan 
30—40 Meter; sie ist demnach 11*3 bis 8*5mal geringer als in der Luft.) 
Aus vorstehender Tabelle ersieht man zugleich, dass im Verhältnisse zu 
ihrer, durch deren specifische Schwere ausgedrückten Dichtigkeit, sehr 
wenig elastische Körper, wie Blei, Gold, Platin, den Schall schlechter leiten, 
als solche, die im Verhältnisse zu ihrer geringeren Dichtigkeit (beziehungs¬ 
weise specifischen Schwere) elastischer sind, wie z. B. Eisen, Stahl, Holz. 
A) Bei Erwärmung des Luftrohres werden, wie schon erwähnt, 
auch die Staubabtheilungen länger werden, weil der Schall in der wärmeren 
Luft schneller fortkommt. Die Erwärmung der Tonröhre oder des 
Stabes dagegen hat auf die Länge der Abtheilung soviel wie gar keinen 
Einfluss.
        

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