Bauhaus-Universität Weimar

Über Foldbegrenzung und Felderfllllung. 
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Die Abbildungen geben ein anschauliches Bild der objektiven 
Helligkeitsverteilung. Jede Kurve hat zwei Knicke, einen gegen die 
Abszisse konkaven und einen konvexen. Für Scheibe I werden die 
Knicke in der logarithinischen Darstellung der Abb. 9 sehr flach, für 
Scheibe II ist zumal der erste Knick hier noch recht beträchtlich, und 
Scheibe III hat die stärksten Knicke. An diesen Knicken sollen, nach 
den schönen Untersuchungen von Mach, Ringe auftreten, und zwar an 
den konkaven helle, an den konvexen dunkle1). 
Scheibe I, mit der ich zuerst experimentierte, erschien aber völlig 
homogen — die Knicke sind augenscheinlich zu schwach nur einigen 
Beobachtern gelingt es, bei 
scharfem Suchen, den einen 
Ring zu entdecken. 
Wohl aber gi bt Schei be III 
deutliche Mach sehe Ringe. 
Die Scheibe lag horizontal 
und wurde von oben durch 
eine Glühbirne erleuchtet, 
derenLichtstärke durch einen 
Widerstand abgeschwächt 
werdenkonnte. Die Beobach¬ 
tung geschah entweder direkt 
von oben, oder durch einen 
grauen Schirm mit einem 
schmalen Schlitz von 9x40 
qmm Öffnung, der radial 
darüber gehalten wurde, oder 
endlich in einem Spiegel, der 
bis auf einen Streifen von 
13 mm Breite und veränder- . , > 
licher Länge durch einen Karton mit Schlitzen abgedeckt war (s u 
Die Länge des Kartonschlitzes war bei dieser Beobachtung - gewählt, 
daß für den Beobachter das Gebiet von - »s M< 1 ,ar ' ' 
Direkte Beobachtung bei stärkster Beleuchtung zeigte cm folgender¬ 
maßen unterteiltes Feld (vgl. die Abb. , 9). 
1 Weißer“ Kreis in der Mitte (J/.l). , 
2. Nach außen dunkler werdende und fluktuierende Aura ohne 
scharfe Ränder, ca. 18 mm breit (größter Teil von AB). 
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pt. 3. 1923, p. 301—307.
        

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