Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Systematik der Sprachlaute als Grundlage eines Weltalphabets
Person:
Forchhammer, Jörgen
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit38286/35/
als Grundlage eines Weltalphabets. 
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auszuhören, daß man hier lauter gleichartige Lautverbindungen 
vor sich hat. 
Besonders deutlich zeigt sich dies im Gesang, wo der betreffende 
Diphthonglaut nie auch als ein Vokal, sondern stets als einKonsonant 
behandelt wird sowohl in Bezug auf Dauer wie auf Betonung. Selbst 
wo der Laut lang gesprochen wird, tritt er im Gesang vor dem Vokal 
zurück, genau wie es bei den anderen langen Konsonanten der 
Fall ist. 
22. Das obenstehende Konsonantensystem enthält 45 Buch¬ 
staben. Diese Zahl ist für ein Alphabet recht groß, aber es wird 
auch nicht schwierig sein, sie bedeutend einzuschränken. 
Erstens kann die ganze Buchstabenreihe der Halbvokale 
wegfallen. Die Überflüssigkeit der drei ersten, b2, d2 und g2, samt 
dem r7 ist schon nachgewiesen. Aber auch fur die anderen Halb¬ 
vokale sind besondere Buchstaben überflüssig, indem jeder von 
ihnen sehr wohl mit dem entsprechenden stimm- und geräusch¬ 
haften Laut in eine Lautgruppe vereinigt werden kann. Der 
Unterschied zwischen diesen beiden Aggregatzuständen ist, wie 
schon früher mehrmals betont, nicht groß; und auch die Praxis 
lehrt uns, daß diese beiden Formen gewöhnlich nicht als ver¬ 
schiedene Laute nebeneinander benutzt werden. 
T1„0 Woltalnhabet kann sich deshalb gut damit begnügen, 
Durch diese beiden großen sy 
Schränkungen vermindert siel 
nanten von 45 auf 27, und das Konsom 
folgende Form an: 
22*
        

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