Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Entwicklung der Mulita. La Embriologia de la Mulita (Tatusia hybrida Desm.)
Person:
Fernandez, Miguel
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit38206/440/
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von der Öffnung der Cardia vor. Er ladet bis 3 mm lateral von 
der Medianebene aus. Zwischen Cardia und Pylorus liegen etwa 
2—2,1 mm ; der Pylorus (19. und 20. Spinalganglion) liegt 4,3 mm 
ventral von der Chorda und 0,5 mm links von der Mittellinie. 
Im Ganzen liegt der Magen auf 3,3 mm Länge. Das Magenlumen 
ist wechselnd; sein maximaler Querdurchmesser beträgt etwa 
2,1 mm. Die Magenwand ist verschieden dick, im Mittel etwa 
250—300 y. Die einzelnen Regionen des Magens beginnen, auch 
in der Structur, sich voneinander zu unterscheiden. In der cra¬ 
nialen Region des Fundus und der Cardia bildet das Epithel 
und das darunter liegende Bindegewebe kleine, etwa 30—60 y 
ins Lumen vorgewölbte Wülste oder Papillen, wobei das Epithel 
nicht dicker wird als gewöhnlich (etwa 15 y). Je weiter caudal 
man im Fundus gelangt, desto mehr schwinden diese Wülste. In 
der Region des Pylorus ist das Bild wesentlich anders; hier ver¬ 
läuft das Bindegewebe unter dem Epithel vollkommen glatt, 
während letzteres bereits etwa 700—800 y vom Pylorus entfernt 
zu wuchern und Fortsätze in das Lumen zu senden beginnt. Diese 
sind zunächst mehr vereinzelte, bis 70 y hohe und oft nur 10 y 
dicke Zellketten, oft auch breitere und niedere Vorwölbungen, 
die zunächst vereinzelt stehen, dann aber immer dichter werden 
und sich miteinander verbinden, sodaß schließlich ein waben¬ 
ähnliches bis 100 y dickes Gewebe entsteht. Auf den zwei Mittel¬ 
schnitten des Pylorus ist immerhin noch ein sehr kleines durch¬ 
gehendes Lumen vorhanden. Das Epithel der Pylorusregion bildet 
einen deutlichen Übergang zwischen Magen- und Duodenalepithel. 
Auch im Bindegewebe bestehen Unterschiede. In der cranialen 
oder dorsalen Magenhälfte wird es unter dem Epithel dunkler, 
ohne daß eine deutliche Abgrenzung in zwei Lagen erkennbar 
wäre. An der dem Pylorus benachbarten Hälfte dagegen ist 
das Bindegewebe scharf in zwei etwa gleich breite Zonen ge¬ 
schieden, eine dunkle, die dem Epithel anliegt und eine helle 
außen darüber liegende. Im Pylorus endlich verschwindet das 
Bindegewebe infolge des stark vorspringenden Sphincters bis auf 
eine höchstens 30 y dicke Zone. Die Muscularis des Magens be¬ 
stellt. aus deutlichen Fasern. 
Im D u o d e n u m ist durchwegs ein centrales Lumen vor¬ 
handen, das hinter dem Pylorus Anfangs nur 50 y weit ist und 
um so weiter wird, je näher man dem Dünndarm kommt, bis 
es schließlich in das Dünndarmlumen übergeht. Das Epithel des 
Duodenum ist am Pylorus bis 400 y hoch, und bildet in dieser 
Region tiefe, dicht stehende Crypten. Wo diese günstig getroffen 
sind, erkennt man, daß die Zellen selbst nicht übermäßig hoch
        

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